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Amerikanischer Häusermarkt : Licht und Schatten

  • -Aktualisiert am

Deutlich teurer: neue Häuser in Las Vegas Bild: Reuters

Die Verkäufe von Einfamilienhäusern in den Vereinigten Staaten sind überraschend stark gestiegen – der Aktienmarkt reagiert positiv. Doch ein einflussreicher Ökonom zieht Parallelen zur großen Finanzkrise vor zehn Jahren.

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          Der amerikanische Häusermarkt hat sich in den letzten Sommermonaten angesichts fallender Hypothekenzinsen etwas belebt. Höheren Verkaufszahlen für Einfamilienhäuser steht allerdings eine anhaltende Abschwächung des Preisanstiegs entgegen. Für den einflussreichen amerikanischen Wirtschaftsnobelpreisträger Robert Shiller ist das ein Warnsignal, das auf einen möglichen Preisrückgang und angesichts der großen Bedeutung des Häusermarkts für die amerikanische Konjunktur auf eine Rezession hindeutet.

          Norbert Kuls

          Freier Autor in der Wirtschaft.

          Die Neubauverkäufe sind nach Angaben des amerikanischen Wirtschaftsministeriums im August gegenüber dem Vormonat um 7,1 Prozent gestiegen. Eine wichtige Triebfeder dafür ist das deutlich gesunkene Niveau der amerikanischen Hypothekenzinsen, was Häuser für Kaufinteressenten erschwinglicher macht. Der durchschnittliche Zinssatz für eine typische Hypothek mit einer Laufzeit von 30 Jahren lag nach Angaben des Immobilienfinanzierers Freddie Mac zuletzt bei 3,64 Prozent – nach einem Sieben-Jahres-Hoch von 4,94 Prozent noch im vergangenen November. Die amerikanische Notenbank hatte die Leitzinsen im Juli erstmalig seit mehr als zehn Jahren wieder gesenkt und das Niveau im September weiter reduziert. Schon davor waren die Renditen langlaufender amerikanischer Staatsanleihen gesunken, an denen sich die Hypothekenzinsen orientieren.

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