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Anlegerskandal : Letztes Strafverfahren um Wölbern Invest beendet

Heinrich Schulte (2. von links), ehemals Chef von Wölbern Invest, wartet 2015 auf das Urteil der Strafkammer. Bild: dpa

Über Jahre hinweg beriet Wirtschaftsanwalt Frank M. den Chef des mittlerweile insolventen Fondshauses Wölbern Invest. In dem Anlegerskandal war der Jurist wegen Beihilfe zur Untreue angeklagt. Nun wurde diese Akte geschlossen.

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          Mit einer Einstellung und Zahlung einer Geldauflage ist das letzte Strafverfahren im Anlegerskandal um das Emissionshaus Wölbern Invest aus Hamburg zu Ende gegangen. Das Landgericht Hamburg stimmte der Einstellung des Verfahrens gegen einen früheren Berater des Fondshaus-Chefs Heinrich Schulte zu. Frank M., ehemals Wirtschaftsanwalt und Partner der internationalen Kanzlei Bird & Bird muss eine Geldauflage von 20.000 Euro zahlen.

          Eine Sprecherin der Strafverfolgungsbehörde bestätigte der F.A.Z., dass das Verfahren vorläufig eingestellt wurde (Az.: 618 KLs 6/17). M. galt als einer der engsten Berater von Schulte. Dieser hatte Wölbern Invest aufgebaut und hatte über einer längeren Zeitraum Vermögen aus diversen geschlossen Immobilienfonds abgezogen. 2015 verurteilte eine Strafkammer den Arzt und Unternehmer wegen Untreue zu einer Haftstrafe von achteinhalb Jahren. Eine Revision scheiterte 2016 vor dem Bundesgerichtshof.

          M. war ursprünglich neben einem weiteren Anwalt von Bird & Bird und dem früheren Generalbevollmächtigten von Wölbern Invest wegen Beihilfe zur Untreue angeklagt gewesen. Aus gesundheitlichen Gründen war das Strafverfahren gegen ihn von dem Prozess gegen die anderen Beteiligten abgetrennt worden. Über den Abschluss berichtete zuerst der Branchendienst „Juve“.

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