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Amazonbewertungen : Zwergengericht

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Zwergengericht über die Weltliteratur: Bei Amazon urteilen die Leser zurück! Bild: ZB

Der Buchmarkt ist ein Dschungel. Und große Literatur so drückend kompliziert. Im Bewertungsportal von Amazon urteilen die Leute zurück. Was das über die Weltliteratur aussagt.

          9 Min.

          Kafka: Der Proceß

          Franz Kafkas „Prozess“ sollte umgehend der Prozess gemacht werden. Das Studium dieses Werkes erzeugt beim Leser ein Gefühl, als würde er unablässig mit einem mittelweichen Stück Schaumstoff gegen den Schädel geschlagen, während gleichzeitig eine ausladende Steuererklärung zu bearbeiten ist. Der Roman wartet weder mit glaubwürdigen Charakteren noch einer annähernd kohärenten Geschichte auf. Beim Lesen stellt sich der Wunsch ein jedem der nach und nach eingeführten, ausnahmslos geistig minderbemittelten Charaktere umgehend mit geballter Faust in die Magengegend zu schlagen, wenn immer diese den Mund öffnen. Gleiches gilt für den Protagonisten und seine abwechselnd paranoide und größenwahnsinnige Gedankenwelt. Weitere Hiebe hat sich Kafka selbst für die unheimlich unesthetische und künstlich verkomplizierte Sprache in „Der Prozess“ verdient. Wer vorhatte „mal wieder einen Klassiker zu lesen“ sollte schleunigst diesen geistigen Totalausfall, der höchstens als Accessoire und Flirt-Köder in einschlägigen Berliner Hipster-Kneipen taugt, von seiner Liste streichen. (Sebastian M., Oktober 2015) – dazu: Mutige, witzige und treffende Rezension.

          (Christoph Cavazzini)

          Für mich ist der Prozeß ein unfertiges Werk, das zwar nicht leicht zu lesen ist, aber defintiv interessante Züge mit sich bringt. Dennoch fehlt am Ende einfach eine Art Aufklärung oder ein Kapitel, denn es endet einfach zu abrupt und zu viel bleibt offen. (Sandra, 5. Oktober 2015, 3/5 Sternchen)

          Da es ein kostenloser Klassiker ist, war es ok – Geld wäre mir das Buch jedoch nicht wert. (Catrin B., 7. Juni 2015, 3/5)

          Thomas Mann: Der Zauberberg

           Der Roman hat ein ganz fantastisches Kapitel, die Walpurgisnacht, der Rest ist so lala. Dafür zeigt Thomas Mann allen, was er drauf hat. Das Ergebnis dieser seiner intellektuellen Eitelkeit und Angeberei ist zwar beeindruckend und schrecklich intelligent, und durchaus auch eine geistige Bereicherung für den Leser, aber auch streckenweise öde und anstrengend. Immerhin kann man sich nach dem Durchlesen etwas darauf einbilden und den Eindruck haben, man habe etwas geleistet. (Emge, August 2015)

          Der Titel von Thomas Manns „Der Zauberberg“ lässt schon im ersten Moment einen Fantasy-Roman erwarten. Zwar wartet der große deutsche Schriftsteller nicht mit Fabelwesen auf, die Handlung seines Romans ist aber dennoch phantastisch angehaucht. (Axel Hartmann, Februar 2016, 5/5 Sternchen)

          Joseph Roth: Hiob

           Wer auf der Suche nach frischen Lebenseinsichten ist, der wird aus der Lektüre von „Hiob“ nicht sonderlich viele neue Eindrücke mitnehmen. Das Leben ist hart, es hagelt Niederschläge – wohl dem, dem es gelingt nicht vollkommen abzudrehen, ein halbwegs vernünftiger Zeitgenosse zu bleiben. Dann gibt es gen Ende vielleicht sogar eine kleine Belohnung. (Vinoveritas, August 2015)

          Hiob ein Bestseller unter den Klassikern. Hiob hat wahrhaftig die Bewertung und diesen Verkaufsstatus verdient. (gsiberg99, Januar 2016, 5/5 Sternchen)

          Heinrich Heine: Wintermärchen

          Habe mehr erwartet, bin ziemlich enttäuscht von diesem nicht besonders gelungenen Stück. (Maurics Heidrich, April 2014)

          Sicher einer der größten Schriftsteller, die Deutschland je hervorgebracht hat. Sein satirischer Reisebericht in Versform, der ihn inhaltlich 1844 von der französischen Grenze bis nach Hamburg führt, wurde diverse Male verboten und zensiert. Ein klassisches Zeitzeugnis. Insbesondere für 0 Euro eine Plichtlektüre. (Nachtschwarz, Juni 2015, 5/5 Sternchen)

          Adam Smith: Wealth of Nations

          Brilliant, lesbar, ein Jahrhundertknüller, der nicht nachgemacht wurde. Warum nur 4 Punkte? Um aufzufallen und um Leserkritik zu erbitten, denn A.S. hat nicht alles schon gewusst. Auch er irrte. (Bohnenberger, Juni 2015)

          Karl Marx: Das Kapital

          Ein anspruchsvolles, didaktisch gut aufgebautes Buch, welches das vielschichtige Gefüge des menschlichen Zusammenseins eindringlich beleuchtet. (Victoria Lindemann, Juni 2015)

          Ich kam zu dem Ergebis, dass Karl Marx ein guter deutscher Philosoph war, der sich Gedanken über die Ungerechtigkeit des Kapitalismus gemacht hat. Karl Marx ist für mich ein Vordenker und hat mit Nietzsche gemeinsam, dass er oft von totalitären, diktatorischen Regimen aufgegriffen wurde, die aber Dinge taten, für die Marx als Mensch nicht verantwortlich zu machen ist. Kaufen Sie sich dieses Buch, egal ob rechts, liberal oder links, denn Sie werden erkennen, dass es große Wahrheiten enthält. Sicherlich hat Marx auch Schriften verfasst, die man heute etwas kritisch sehen muss, aber er hat auch in einem anderen Jahrhundert gelebt. OHNE MARX gäbe es keinen sozialen Gedanken. Transportieren Sie die Botschaft dieses Mannes ins 21. Jahrhundert, wir haben nichts zu verlieren. (Stunde der Wahrheit, Januar 2014, 5/5 Sternchen)

          Die Bibel

          Jeder sollte sich überlegen ob man diese Literatur liest. Denn sie behauptet Dinge die niemals bewiesen wurden und auch niemals bewiesen werden können. Man sollte ein freier Mensch sein ohne glauben. Nur so kann man frei sein. Das was in dieser Literatur steht ist Manipulation am Mensch. (Christian, August 2015)

          Über den Inhalt an sich läasst sich streiten, aber wer schlau ist ließt uneingenommen & manchmal kritisch. Dann lassen sich aber auch oft zwischen den Zeilen gute Ratschläge für’s Leben finden. (Patrick W., Januar 2016, 5/5 Sternchen)

          Meistens ist es ja so: Ein Buch wird verfilmt, diese Verfilmung kommt aber um Längen nicht an ihre literarische Vorlage heran. In diesem Fall jedoch muss ich sagen, dass der Film mir besser gefallen hat. Das Buch hat Längen, es kommen viel zu viele Charaktere darin vor. (Charlie Brown, Juli 2015, 3/5)

           

          Rushdie: Satanische Verse

          langweilig Propaganda Buch für ungläubige. langweilig pur, sehr schwer zu verdauen,absolut nicht empfehlenswert,habe so schwachsinnigen buch bisher nicht gesehen, so ein Mist, für so ein buch würde ich nicht mal 1 Cent ausgeben. (anka, März 2015)

           

          Goethe: Faust

          Liebe, Sex, Tod, Gewalt, Himmel, Hölle: Gewaltig! Ein Muss für jeden Goethe-, Krimi- und Dramen-Fan! (Mark Steiner, Oktober 2015)

          Faust, der sich mit Philosophie, Juristerei, Medizin und Theologie befasst ist des Lebens müde geworden, da er merkt, dass wir Menschen eigentlich nichts wissen können. So entschließt er sich den Erdgeist zu beschwören um zu neuen Erkenntnissen zu gelangen. Dieser macht sich allerdings nur über ihn und seine Sterblichkeit lustig. In seiner Verzweiflung beschließt Faust sich durch das trinken von Gift umzubringen. Den Selbstmordversuch bricht er ab, weil ihn das Osterglockengeläut der Kirche an seine glückliche Kindheit erinnert. Als er einen Osterspaziergang mit seinem Gehilfen Wagner macht, läuft ihnen ein schwarzer Pudel nach, der sich in Fausts Studierzimmer als Mephistopheles herausstellt, der mit ihm den Pakt schließt, dass ihm alle Wünsche erfüllt werden, wenn er ihm im Gegenzug seine Seele gibt. (Tester1308, Juni 2014, 5/5 Sternchen)

           

          Thomas Mann: Buddenbrooks

          Der Gesllschaftsroman „Buddenbrooks“ wurde bereits gelesen und ich empfinde es als mitunter wichtigstes Werk der Literatur. (A. Pen, November 2015)

          Ich hatte dieses Buch in der Abendschule durchlesen müssen, da wir eine Klausur dazu schreiben mussten. Anfangs war es aus meiner Sicht ein wenig langathmig zu lesen, aber im Verlauf der Geschichte versteht man das Geschehen immer besser, die Zusammenhänge werden dem Lesen klar und ich konnte mir Bildlich vorstellen was geschehen ist. (Amazon Kunde, August 2015, 3/5 Sternchen)

          Einen Stern ziehe ich für die fehlende Dramaturgie ab, d.h. statt alles und jeden (auch Statisten) in allen Details zu beschreiben, hätte ich eher einen stärkeren Fokus auf die vier oben erwähnten Charaktere bevorzugt, sprich eine Kürzung der Szenen, die weniger mit der Haupthandlung zu tun haben. (Insider2199, Januar 2015, 4/5)

          Stefan Zweig: Welt von gestern

          Stefan Zweig schreibt sehr neutral über all die ihm widerfahrenen negativen sowie positiven Erlebnisse. Bis zur Hälfte liest sich das Buch sehr schleppend. Ich konnte mich nicht ganz mit seinem Schreibstil identifizieren. Ab dann wird es leichter und auch spannender. Die Geschichte hält das Interesse wach. Auch wenn man manchmal meinen könnte, dass er verlernt hat, das Leben zu genießen und als schön zu betrachten, sodass er irgendwann Selbstmord beging. (Sarah Ziegler, Dezember 2015)

          Alles hatte damals seinen Platz: die Menschen und die Klassen wussten, was sich gehörte und wohin sie gehörten. Der Staat wurde vom Adel und den alten Familien geführt, das Bürgertum hatte Geld, lebte nach strickten Regeln, aber frei im Geist: Theater und Literatur gehörten zum guten Ton. Und sogar für die Arbeiterklasse lagen die dunkelsten Jahre der industriellen Revolution in der Vergangenheit. Es war eine stabile Zeit: Die Eltern Zweigs, wie die Generationen davor, wuchsen in derselben Welt auf, in welcher sie alt wurden. Der Erste Weltkrieg zerstörte diese Welt von Gestern abrupt. Zweig, in dessen Geist und Leben es keine Grenzen gab (tatsächlich reiste er vor dem Großen Krieg ohne Pass nach Indien und in die USA!) fiel in ein tiefes Loch, aus dem er sich nach dem Krieg erst langsam wieder heraus schrieb. (Andreas Eigenmann, März 2016, 5/5 Sternchen)

          Henry David Thoreau: Walden

          Ich hatte mir deutlich mir erwartet. Nach einigen, teils mühsamen Kapiteln hab ich das Buch weg gelegt. Mir ging diese übertriebene Welt- und Menschenkritik einfach nur noch auf die Nerven. Ich möchte inspiriert werden durch spannend geschriebene Erfahrungen ohne seine eigene Lebensweise als die bessere darzustellen, ja, Demut hat gefehlt. Dazu kommt, dass 2 Jahre fern von der Zivilisation keine lange Zeit ist. Literarisch mag man sagen das es brilliant geschrieben ist oder die Tiefen seines Verstandes aufzeigt. Ein gutes Buch ist für mich aber eins was inspiriert durch seine Leichtigkeit, das fehlte mir. (Mark, Juli 2015)

          Wenn er tatsächlich nur Bohnen und Maisbrot ohne Salz gegessen hätte, wie es ihm eigentlich vorschwebte, hätte er wohl bald Mangelerscheinungen erfahren dürfen. Mangels Rücklagen ist jede Erkrankung ein hohes Risiko, und an’s Alter hat er auch nicht gedacht. Was er von einer Partnerin hält, hat er ja auch sehr deutlich gesagt. (Aahz, Juni 2015, 2/5 Sterne)

          Anne Frank: Tagebuch

          Es ein Stück Zeitgeschehen und regt zum Nachdenken an. Wobei es stellenweise deprimierend ist. (Jasmin, Februar 2016)

          Dieses Buch hat mich einfach interessiert da man ja schon viel davon gehört hat und es auch mehrmals verfilmt wurde. ich war überrascht wie ein so junges Mädchen schon so gut schreiben kann und gefesselt von ihren Erlebnissen im Hinterhaus. (Christina Eitzert, November 2015, 5/5 Sternchen)

          Von allen Seiten wird dieses Buch gelobt; wird es als wichtiges Dokument des zweiten Weltkrieges bezeichnet. Aber warum?! Das Schicksal von Anne Frank ist ohne Zweifel besonders und besonders schrecklich. Aber Jüdin zu sein und sich verstecken zu müssen ist noch lange kein Grund, dieses Tagebuch abdrucken zu lassen. Ich habe es als Vorbereitung auf die Abitur Prüfung gelesen weil ich mir ein paar mehr Hintergrundinfos über den Krieg erhofft hatte. Stattdessen bekommt man das völlig belanglose Tagebuch eines jungen Mädchens, das von sich selbst so völlig eingenommen und von seiner Intelligenz so dermaßen überzeugt ist, dass man sie nicht mal sympathisch finden kann. Schon nach wenigen Seiten geht einem das Gejammere über die Ach so unfaire Behandlung von Mama und Papa und sowieso von der ganzen Welt mächtig auf den Keks. (GoldenEye, Februar 2016, 1/5)

          Houellebecq: Unterwerfung

          Voll mit Stereotypen und Vorurteilen. Keine neuen Erkenntnisse. Mit veralteten Vorstellungen wird ein Zukunftsentwurf gemacht, der wesentliche Parameter der Moderne (Digitalisierung, Globalisierung) nicht angemessen berücksichtigt. (Dominik, März 2016)

          Pflichtlektüre für jeden Deutschen. Es ist schlimm wenn Ausländer uns zeigen müssen wohin falsche Politik führt, also bitte selbst lesen und danach handeln. (Reichenbächer, März 2016, 5/5)

          Mao: Worte des Vorsitzenden

          Die Zitate Maos haben niemals an Aktualität verloren und sind einfach zu lesen. Sie sind frei im Internet erhältlich, aber eine gedruckte Version ist doch noch schöner, als ein Bildschirmtext. Mao, obwohl er als Bauernsohn geboren wurde, ist ein sehr intelligenter Mann und Revolutionär gewesen. Seine Ideen und Ideale spiegeln sich in diesem Buch wieder. Der Liebhaber oder Politik Interessierte wird seine wahre Freude mit den Worten haben, da die Kämpfe die Mao führte auch heute leider noch nicht gewonnen sind. (ToBiOh, Februar 2013)

          Hoffmann: Der Struwwelpeter

          Als Sozialpädagogin kann ich allen Eltern nur dazu raten, die Finger von diesem pädagogisch völlig veralteten „Klassiker“ zu lassen. (Sabrina S., Februar 2016)

          Brecht: Mutter Courage

          Ich bin mit sehr hohen Erwartungen in dieses Buch eingestiegen und wurde total enttäuscht obwohl ich mich eigentlich sehr auf das lesen gefreut habe. (Sven, Januar 2015)

          Langweiligste Schullektüre die ich je gelesen habe. Auch die Szenerie des 30-jährigen Kriegs ist höchst uninteressant. Es gibt wahrlich spannenderes (Yannick941, Januar 2015, 1/5 Sternchen)

          Obwohl alt und sprachlich ungewohnt birgt es sehr viele gute Lebensweisheiten. (Karin Brauer, August 2013, 5/5)

          William Shakespeare: Werke

          Da es Shakespeare ist und er bekanntlich Bühnenstücke schrieb unterscheidet sich der Schreibstil natürlich erheblich von anderen normalen Romanen. Wer also bisher noch nie Shakespeare gelesen hat und in dem Buch ganz normale Erzählungen erwartet wird enttäuscht, da so gut wie nichts beschreiben wird sondern nur Dialoge geführt werden. Wie bereits gesagt ist dies für Shakespeare jedoch üblich. (Amazon Kunde, Februar 2016)

          Nach schon einer Seite wollte ich am liebsten aufhören zu lesen, da ich so gut wie gar nichts vom Inhalt verstehe. Es ist sehr sehr schwierig und „komisch“ geschrieben. Ich bin 16 und besuche eine höhere Schule und Deutsch zählt nicht gerade zu meinen Schwächen also wirds nicht an meiner „Dummheit“ liegen. (Janusz Klosinski, Januar 2016, 3/5 Sternchen)

          Albert Camus: Der Fremde

          Die schnörkellose Einfachheit ist hier das Komplizierte. Aber es ist einfach sein Stil. Er kann, besser er will, nicht anders. Das Buch liest sich wie ein Einkaufszettel für den Supermarkt. Punkt für Punkt wird nach und nach abgearbeitet. Alles ist irgendwann erledigt. Nichts spektakuläres. Wie erwartet. Wirklich wie erwartet? Insgeheim habe ich auf einen anderen Abschluß des Buches gewartet. (Nero, März 2016,)

          Dostojewski: Schuld und Sühne

          Ich kann den Erwerb des Buches nur weiter empfehlen. Zum Inhalt kann ich noch nichts sagen, da ich es noch nicht gelesen habe. Ich freue mich aber schon darauf. (Lororei, Mai 2015)

          Wer Raskolnikow in „Schuld und Sühne“ kennengelernt hat, wird ihn nicht mehr vergessen. Der Roman ist keine Gegenwartsliteratur, sondern für die Ewigkeit geschrieben. Für eine Bewertung fehlt uns das Maß. (Marcos1304, März 2016, 5/5 Sternchen)

          In unveränderter Schreibweise übernommen von

          Leserbewertungen der Seite Amazon.de.

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