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Langstreckentest : 1001 Kilometer mit einer Batterieladung?

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Tesla-Chef Elon Musk präsentiert das „Model 3“. Bild: dpa

Derzeit reizen Eigentümer des Tesla-Hoffnungsträgers „Model 3“ die technischen Möglichkeiten des Autos aus. Deutsche Tester behaupten nun, einen Rekord aufgestellt zu haben.

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          Das „Model 3“ des amerikanischen Elektroautoherstellers Tesla ist der Hoffnungsträger des Unternehmens. Mit ihm hat sich Tesla den Anspruch gesetzt, die Elektromobilität massentauglicher machen, weil das Auto mit einem Preis um die 35.000 Dollar lediglich noch halb so teuer ist wie bisherige Tesla-Modelle. Allerdings hatte der Hersteller zuletzt vor allem mit Produktionsschwierigkeiten rund um das Fahrzeug zu kämpfen, was die Auslieferungen verzögert hat.

          Trotzdem sind einige „Model 3“-Teslas schon auf den Straßen dieser Welt unterwegs. Und derzeit machen sich manche Fahrzeughalter daran, die technischen Möglichkeiten dieser Autos auszureizen. Wie groß diese sein können, hat nun offenbar ein sogenannter „Hypermiling“-Test in Deutschland gezeigt. Bei solchen Testfahrten geht es darum, mit einem Auto so effizient zu fahren, dass es möglichst weit kommt.

          Im Rahmen des Tests auf der Rennstrecke Lausitzring in Brandenburg hat Anfang Juli ein „Model 3“ nach Angaben der Tester einen neuen Rekord aufgestellt: Auf dem ungefähr 4,5 Kilometer langen Rundkurs schaffte das Auto mit einer Batterieladung eine Strecke von 1001 Kilometer – das behauptet zumindest die Elektroautovermietung Nextmove, die diesen Versuch organisierte. Das Besondere daran: Das Fahrzeug war mit den Tesla-eigenen Assistenzsystemen ohne menschlichen Fahrer unterwegs.

          Eigentlich ist das nicht möglich, weil das von Tesla „Autopilot“ genannte System unter anderem verlangt, dass in bestimmten Zeitabständen die Hände ans Lenkrad gelegt werden. Die Tester überlisteten das System aber eigenen Angaben zufolge, indem sie eine Puppe hinter das Lenkrad setzten.

          Nextmove schickte noch ein zweites „Model 3“ auf den Lausitzring, diesmal mit menschlichen Fahrern. Dieses Fahrzeug fuhr mit Tempomat und zeitweilig auch automatisiert und schaffte dabei eine Reichweite von 978 Kilometern – nach Angaben des Unternehmens waren das 3 Kilometer mehr als der bis dahin bekannte Hypermiling-Rekord, den zwei Amerikaner im Mai aufgestellt hatten.

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