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CES in Las Vegas : Zahnbürsten mit „Augmented Reality“

Viele der Produkte auf der „Unveiled“Schau haben mit Wellness oder Gesundheit zu tun. Es gibt auch eine Reihe von Neuheiten, die sich an Besitzer von Haustieren richten. Das amerikanische Unternehmen Petrics stellt zum Beispiel ein Hundebett vor, das die Temperatur regulieren und das Gewicht der Tiere messen kann. Es ist außerdem mit einem Fitnessgerät verbunden, das verfolgt, wie aktiv Hunde sind und wie viele Kalorien sie verbrauchen. Petrics sieht Bedarf dafür, weil mehr als 50 Prozent der Hunde und Katzen in amerikanischen Haushalten übergewichtig seien.

Einmal mehr fällt in diesem Jahr auf, wie gut die französische Start-Up-Szene in Las Vegas vertreten ist. Ein weiteres Beispiel dafür ist Evone, ein Hersteller von Schuhen, die mit Sensoren ausgestattet sind und Alarmsignale geben, wenn ihr Träger hinfällt. Das Unternehmen hat ganze Kollektionen solcher Schuhe, die sich jeweils an ein bestimmtes Zielpublikum richten, für das diese Produkte nützlich sein könnten. Darunter sind Senioren, Arbeiter und Outdoor-Enthusiasten. Eine ähnliche Idee verfolgt Zhor Tech, ebenfalls aus Frankreich, mit intelligenten Sicherheitsschuhen, die zum Beispiel feststellen sollen, wenn Arbeiter Ermüdungserscheinungen zeigen.

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Deutschland zeigt auf der „Unveiled“Schau ebenfalls Flagge, aber nicht so sehr mit jungen Start-ups, sondern mit arrivierten Unternehmen wie Osram, Bosch oder Henkel. Bosch zeigt zum Beispiel eine Technologie, mit der die Luftqualität gemessen werden kann. Es ist ein Produkt, das zum Themengebiet „Smart Cities“ gehört, einem der Schwerpunkte der diesjährigen Messe. Damit sind digitale Lösungen gemeint, um die Lebensqualität in Städten zu verbessern. Henkel stellt für seine Marke Schwarzkopf Produkte zur Digitalisierung von Frisörsalons vor und hat dazu sogar den Starfrisör Kim Vo aus Los Angeles am Stand. Eines der Geräte soll zum Beispiel Haare genau analysieren, und auf Basis dieser Eigenschaften können im Salon maßgeschneiderte Haarpflegeprodukte zusammengemischt werden. „Unsere Branche war bei Technologie bisher so weit hintendran“, sagt Vo, der die Mittel bald in seinen Salons einsetzen will.

Eine große Rolle spielen auch diesmal wieder Roboter. Dabei stehen ganz klar solche Maschinen im Vordergrund, die als freundliche Helfer herüberkommen und nichts Bedrohliches verbreiten. Beispielsweise ist eine Roboterente zu sehen, die speziell dafür konzipiert ist, krebskranken Kindern emotionalen Beistand zu leisten. Der Roboter „Buddy“ des Pariser Unternehmens Blue Frog ist als Hausgenosse gedacht, der die Familie unterhält, beim Lernen hilft, auf Senioren aufpasst und das Haus überwacht. Er lächelt freundlich und hat große Glubschaugen. Rodolphe Hasselvander, der Vorstandschef von Blue Frog, beschreibt Buddy als eine Art Mischung aus Eve und Wall-E, den beiden Robotern aus dem Pixar-Film „Wall-E“. Er sagt, es sei ihm wichtig, dass „Buddy“ nicht an „Terminator“ erinnere. Steve Koenig vom Messeveranstalter CTA bringt die Entwicklung in diesem Produktsegment so auf den Punkt: „Der neueste Trend bei Robotern ist Kuscheln.“

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