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China und Amerika einholen : Deutschland will den Supercomputer

Der Schnellste: Der IBM-Computer „Summit“ steht in Amerika und liegt mit 188 Billiarden Rechenoperationen je Sekunde derzeit an der Spitze. Bild: dpa

In Wirtschaft und Wissenschaft läuft ohne Höchstleistungsrechner nichts. Noch geben Amerika und China den Ton an – das soll sich ändern.

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          Deutschland wirft seinen digitalen Hut in den Ring: Europas größter, teuerster und leistungsstärkster Computer soll in Nordrhein-Westfalen stehen. Er wird in fünf Jahren seinen Betrieb aufnehmen und könnte der Wissenschaft sowie der Wirtschaft auf dem alten Kontinent neue Impulse geben. Darüber hinaus wollen die Europäer mit der Maschine wieder den Anschluss zu den in der Computertechnik führenden Nationen Amerika, Japan und China schaffen.

          Thiemo Heeg

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Stephan Finsterbusch

          Redakteur in der Wirtschaft.

          „Wir machen das Forschungszentrum in Jülich zu einem Kandidaten für den geplanten Exascale-Computer“, sagt Michael Resch, Vorsitzender des Vorstandes des Gauss Centre for Supercomputing, einer Art Dachorganisation für Hochleistungsrechner in Deutschland, im Gespräch mit der F.A.Z. „Wir meinen, gute Chancen zu haben, den Zuschlag von der EU zu bekommen. Denn das Forschungszentrum Jülich hat alles, was es für so ein riesiges Projekt braucht – die Spezialisten, die Erfahrung und die Expertise.“

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