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Autonomes Fahren : Wenn Tech-Bosse über ethische KI-Fragen diskutieren

  • -Aktualisiert am

Der frühere Vice President von Google, Sebastian Thrun. Bild: Reuters

Ein ehemaliger Google-Manager und ein aktueller Daimler-Vorstand sollen auf der Me Convention über die Risiken des autonomen Fahrens sprechen. Das geht nach hinten los.

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          Die Zwei wissen, wovon sie sprechen. Jedenfalls, wenn es um die Chancen selbstfahrender Autos geht. Aber sind der frühere Vice President von Google, Sebastian Thrun, und der Head of Digital Vehicle and Mobility von Daimler, Sajjad Khan, auch die Richtigen, wenn es um eine ethische Sichtweise auf Künstliche Intelligenz geht? Die Organisatoren der Me Convention waren dieser Überzeugung. Aber wer sich vom Panel „AI and Ethics“ erhoffte, dass hier wirklich ethische Probleme von KI behandelt würden, verlässt den Saal enttäuscht. In einer halben Stunde erörtern die beiden Gäste lang und breit, wie es zur Idee kam, Autos autonom fahren zu lassen und welche riesigen Möglichkeiten die Technologie bietet: Weniger Unfälle, mehr Zeit für sich und On-Demand-Fahrzeuge, die wieder Platz in den Innenstädten schaffen. Alles richtig.

          Aber wie entscheidet sich die KI, wenn sie nicht ausweichen kann und das Auto Menschen überfährt? Und wer haftet dafür? Was fangen Großkonzerne wie Google und Apple mit den Daten an? Diese Fragen müssen Unternehmen und Politiker klären, bevor autonome Autos auf den Straßen fahren. Thrun und Khan liefern darauf keine Antworten –  auch wenn Thrun zum Schluss doch noch eine interessante Frage aufwirft: „Was passiert eigentlich mit den Mitarbeitern in der Automobilindustrie?“ Da hätte die Diskussion ansetzen können. Wenn sie nicht schon zu Ende gewesen wäre.

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