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Manuela Veloso : Großbank stellt Top-Wissenschaftlerin für Künstliche Intelligenz ein

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JP Morgan ist die größte amerikanische Bank. Bild: AFP

Nicht nur Google & Co. heuern Fachleute für schlaue Computerprogramme an. Ein Manager der größten amerikanischen Bank erklärt, woran das liegt.

          1 Min.

          Tech-Konzerne wie Google und Facebook suchen rund um den Globus nach talentierten Informatikern, die sich im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) auskennen. Längst haben sie einige der führenden Fachleute in Dienst genommen, denn: Nach einhelliger Auffassung wird diese Schlüsseltechnologie alle Branchen beeinflussen – auch traditionelle Wirtschaftsbereiche.

          Die größte amerikanische Bank JP Morgan hat nun eine renommierte Wissenschaftlerin angestellt im sogenannten maschinellen Lernen – das ist der derzeit besonders angesagte KI-Bereich, der auf der Verarbeitung gewaltiger Datenmengen mit immer schnelleren Rechnern basiert. Manuela Veloso unterrichtet bislang Künstliche Intelligenz an der Carnegie Mellon Universität in der amerikanischen Stadt Pittsburgh, an der eine der führenden KI-Fakultäten der Welt angesiedelt ist. Veloso leitet dort die Forschungsgruppe für das maschinelle Lernen.

          Künftig wird sie sich innerhalb der Investmentbanking-Sparte von JP Morgan um möglichen Anwendungen für Künstliche Intelligenz kümmern. „Wir suchen ständig nach Möglichkeiten, unseren Kunden schnellere, einfachere und bessere Wege anzubieten, um mit uns Geschäfte zu machen“, zitiert der Internetdienst „AiTrends“ aus dem jüngsten Aktionärsbrief des JP-Morgan-Managers Daniel Pinto: „Die Banken, die nicht investieren, verlieren Boden und werden einen langen und schweren Aufholprozess vor sich haben.“

          Pinto ging dabei ausdrücklich auf Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Big Data ein. Dem Bericht zufolge hat JP Morgan ein mehr als zehn Milliarden Dollar umfassendes Technik-Budget für dieses Jahr eingerichtet, die Hälfte davon für neuen Investitionen.

          Die 60 Jahre alte Manuela Veloso wurde in Lissabon geboren, studierte zunächst Elektrotechnik in der portugiesischen Hauptstadt, anschließend Informatik in Boston und promovierte sich hernach in Pittsburgh. Sie erhielt vor vier Jahren die höchste Auszeichnung ihrer Universität und wurde unter anderem durch die chinesische Wissenschaftsakademie geehrt.

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