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Technik der Zukunft : Die Hälfte der Deutschen weiß nicht, was KI ist

Was können Roboter einmal? Bild: dpa

Angst vor Robotern haben die meisten Menschen nicht. Was auf sie zukommt, können sie aber auch nicht einschätzen. Das zeigt eine neue Umfrage.

          1 Min.

          Die Gefahr, dass eines Tages intelligente Roboter die Welt beherrschen könnten, wird immer wieder beschworen, aber auch von den Chancen gibt es phantastische Bilder: Pflegeroboter zum Beispiel scheinen schon nicht mehr abwegig. So plastisch die Ideen zur Künstlichen Intelligenz sind, so spärlich ist allerdings auch das Wissen in der Bevölkerung.

          Susanne Preuß

          Wirtschaftskorrespondentin in Stuttgart.

          Den Begriff Künstliche Intelligenz kennen zwar die meisten Menschen in Deutschland, aber mehr als die Hälfte (53 Prozent) weiß nur ungefähr, was damit gemeint ist. Das hat eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact ergeben, die anlässlich der Konferenz „AI Con“ in Renningen nahe Stuttgart veröffentlicht wurde. Für die Studie wurden im Oktober ungefähr 1000 Menschen im Alter zwischen 18 und 69 Jahren im Auftrag des Technologiekonzerns Bosch befragt. 

          Soweit es um Roboter geht, sind die Menschen offenbar ohne Scheu. Jeder Zweite kann sich vorstellen, mit einem Roboter zusammen zu arbeiten, wenn dieser Routineaufgaben übernimmt.

          Selbst lernende Roboter sehen zwei Drittel der Befragten als eine sinnvolle Einsatzmöglichkeit von Künstlicher Intelligenz. Ebenso das Feld des autonomen Fahrens, das durch intelligente Technik die Zahl der Unfälle reduzieren kann.

          Die Konferenz AI Con, auf der mehr als 200 Experten sich zum Thema Künstliche Intelligenz austauschen, wird gemeinsam vom BCAI (Bosch-Zentrum für Künstliche Intelligenz) und dem Cyber Valley ausgerichtet. Das Cyber Valley ist vor knapp zwei Jahren von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft aus der Taufe gehoben worden, um in der Region Stuttgart-Tübingen dem Zukunftsthema besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

          „Im Cyber Valley schaffen Wissenschaft und Industrie gemeinsam ein Ökosystem für die beste KI-Forschung“, beschreibt Bernhard Schöllkopf, Direktor am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen, das Anliegen. Es gehe sowohl darum, Erkenntnisse aus der Forschung möglichst schnell in konkrete industrielle Anwendungen zu überführen, als auch hochqualifizierte Forscher auf dem Gebiet aus aller Welt nach Baden-Württemberg zu holen.

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