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Künstliche Intelligenz : 430 Milliarden Euro für die deutsche Wirtschaft

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Das Kunstwerk „Bion“ des amerikanischen Künstlers Andrew H. Fagg auf einer Ausstellung in Brasilien, die sich mit neuen Technologien auseinandersetzte. Bild: dpa

Mehr Wohlstand durch schlaue Computerprogramme: Eine Unternehmensberatung macht eine brisante Vorhersage zu den Folgen der Künstlichen Intelligenz.

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          Künstliche Intelligenz ist künftig nicht nur ein zentrales Element der digitalen Wirtschaft. Künstliche Intelligenz (KI) ist auch ein Wachstumstreiber. „Bis zum Jahr 2030 dürfte das deutsche Bruttoinlandsprodukt allein Wegen KI um 11,3 Prozent oder 430 Milliarden Euro steigen.“

          Das schreibt das Beratungsunternehmen PWC. Global wird das Bruttoinlandsprodukt sogar noch stärker steigen und allein durch KI um 14 Prozent oder um 15,7 Billionen Dollar zulegen. Christian Kirschniak, Head of Data & Analytics Advisory PWC Europe geht davon aus, dass die KI zu Produkten und Dienstleistungen führt, die wir heute noch gar nicht kennen. Auf diese neuen Produkte werden 60 Prozent des erwarteten Zuwachses entfallen. 40 Prozent werden auf Effizienzgewinne durch Ki entfallen.

          International werden China und die Vereinigten Staaten am stärksten von der KI profitieren, sagen die PWC-Mitarbeiter voraus. In China werde die Wirtschaft um mehr als ein Viertel durch KI steigen, in den Vereinigten Staaten um knapp 15 Prozent und damit leicht stärker als in Deutschland.

          „Deutschland profitiert besonders von KI, weil hierzulande die Branchen überdurchschnittlich vertreten sind, in denen besonders hohe Produktivitätssteigerungen zu erwarten sind“, sagt Christian Kirschniak. Die größten positiven Umsatzeffekte habe KI auf die Branchen Healthcare (Gesundheit) und Automobilindustrie, gefolgt von der Finanzbranche und der Logistik.

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