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276 Millionen Dollar : Kuba will Schulden mit Rum bezahlen

  • Aktualisiert am

Tschechien kann bald wohl seinen Vorrat an Rum aufstocken. Bild: obs

Es sind noch Schulden aus der Zeit des Kalten Krieges: Kuba steht bei Tschechien tief in der Kreide. Jetzt soll Rum als Zahlungsmittel dienen. Die Tschechen reagieren skeptisch.

          Kuba hat Tschechien eine ungewöhnliche Lösung des Streits um ausstehende Schulden vorgeschlagen. Das Land des ehemaligen Diktators Fidel Castro will seine Schulden in Höhe von 276 Millionen Dollar, die noch aus der Zeit des Kalten Krieges stammen, in Naturalien, genauer gesagt mit Rum bezahlen. Das habe Kuba jüngst ins Spiel gebracht, sagte der tschechische Finanzminister.

          Sollte die tschechische Regierung auf den Vorschlag eingehen, würde der Rum-Vorrat des Landes angeblich für ein ganzes Jahrhundert reichen, schreibt die BBC. Dennoch bestehe die Regierung in Prag darauf, dass zumindest ein Teil der Schulden mit Geld bezahlt werde, heißt es weiter. Eine weitere Möglichkeit wäre, einen Teil der Schulden mit Medikamenten zu bezahlen. Kubas Gesundheitssektor ist weltberühmt. Medikamente aus Kuba haben jedoch keine EU-Zulassung.

          Erst vor kurzem war der langjährige kubanische Staatschef Fidel Castro im Alter von 90 Jahren verstorben. Nach neuntägiger Staatstrauer war die Urne mit den sterblichen Überresten dann in Santiago de Cuba beigesetzt worden.

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