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Krise in der Türkei : Nicht mit diesem Präsidenten

Der türkische Präsident Erdogan kämpft gegen die Pandemie und eine zunehmend schwere Wirtschaftskrise. Bild: AP

Was die Türkei braucht, sind keine Personalwechsel auf subalternen Posten. Sondern eine grundlegend neue Politik. Eine Analyse.

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          Berat Albayrak ist nicht irgendein türkischer Minister. Jahrelang war der in der von Öl- und Gasimporten abhängigen aufstrebenden Volkswirtschaft für die Energiepolitik zuständig, seit dem Jahr 2018 verantwortet er die Finanzpolitik. Dass er das alles mit Erfolg getan hätte, lässt sich schwerlich behaupten.

          Andreas Mihm

          Wirtschaftskorrespondent für Österreich, Ostmittel-, Südosteuropa und die Türkei mit Sitz in Wien.

          Die Energieimporte tragen trotz Preisverfalls immer noch dazu bei, dass die Leistungsbilanz des Landes tief rot leuchtet, in der Finanzpolitik ist der Kurs der Lira ein Ausweis des Versagens. Ihr Kursverfall wurde nicht gestoppt, er hat sich nach einer kurzen Erholungsphase nach der Krise 2018 noch einmal beschleunigt.

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