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Bericht der Bundesregierung : Beschäftigte meldeten sich öfter krank

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Die längsten Krankschreibungen gab es demnach bei der Land- und Forstwirtschaft mit durchschnittlich 14,6 Tagen je Krankschreibung. Bild: dpa

Die Fehlzeiten stiegen im Jahr 2015 auf 15,2 Tage im Durchschnitt. Die krankheitsbedingten Produktionsausfälle beliefen sich nach Berechnungen der Regierung auf 64 Milliarden Euro.

          Die Beschäftigten in Deutschland waren 2015 einem Bericht zufolge im Schnitt deutlich länger krank als in den Jahren zuvor. Einem Bericht der Bundesregierung zufolge, aus dem die „Bild“ (Montagsausgabe) zitierte, fehlte im vergangenen Jahr jeder Arbeitnehmer im Schnitt an 15,2 Tagen. 2014 seien es noch 14,4 Tage gewesen, 2013 sogar nur 11,8 Tage. Dem zitierten Regierungsbericht „über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ zufolge fielen vergangenes Jahr 587,4 Millionen Arbeitstage wegen Krankheit aus. Dies seien 44 Millionen mehr als 2014 gewesen.

          Die krankheitsbedingten Produktionsausfälle beliefen sich nach Berechnungen der Regierung auf 64 Milliarden Euro, sieben Milliarden mehr als im Vorjahr, wie die „Bild“ weiter berichtete. Jeder Krankheitstag habe damit 109 Euro an Produktionsausfall gekostet.

          Die längsten Krankschreibungen gab es demnach bei der Land- und Forstwirtschaft mit durchschnittlich 14,6 Tagen je Krankschreibung, im Verkehrs- und Lagerbereich waren es 14,2 Tage und in der Nahrungs- und Genussbranche 13,5 Tage.

          Die häufigsten Krankschreibungen wurden dem Bericht zufolge bei der Öffentlichen Verwaltung registriert. Im Schnitt meldete sich bei den Behörden jeder Beschäftigte 1,71 Mal im Jahr krank. Im Bereich der Metallerzeugung habe es 1,63 Krankschreibungen pro Mitarbeiter gegeben, in der Chemiebranche 1,63 Krankmeldungen.

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