https://www.faz.net/-gqe-7grxj

Krankenversicherung : Ersatzkassen mit stark gesunkenem Überschuss

  • Aktualisiert am

Der Überschuss der Ersatzkassen ist im ersten Halbjahr stark gesunken. Nach Zahlen ihres Verbands haben die sechs Krankenkassen Ende Juni noch einen Überschuss von 83 Millionen Euro erzielt.

          Der Überschuss der Ersatzkassen, die ein Drittel der gesetzlich Krankenversicherten versorgen, ist im ersten Halbjahr stark gesunken. Nach Zahlen ihres Verbands haben die sechs Krankenkassen Ende Juni noch einen Überschuss von 83 Millionen Euro erzielt.

          Im ersten Halbjahr 2012 war es allerdings noch 1 Milliarde Euro gewesen, im ersten Quartal 2013 noch 134 Millionen Euro. Die größte Krankenkasse, die Barmer GEK, kommt demnach auf einen Überschuss von gerade 7 Millionen Euro, die Techniker-Krankenkasse auf 23 Millionen Euro, auch weil sie Prämienzahlungen anteilig verbuchen musste.

          Die Nummer 3, die DAK, meldet 52 Millionen Euro Überschuss, während die kleinste der Kassen, die hkk, trotz Prämienzahlungen ein Plus von fast 6 Millionen Euro ausweist. Wegen der Prämienzahlungen lief bei der HEK ein Minus von 4 Millionen Euro auf, die KKH weist eine Unterdeckung von knapp 2 Millionen Euro aus. Die Ergebnisse der Allgemeinen Ortskrankenkassen, Betriebs- und Innungskassen und der Knappschaft sollen Anfang September vorliegen.

          Weitere Themen

          Ölpreis auf Vier-Monats-Hoch Video-Seite öffnen

          Nach Drohnen-Angriff : Ölpreis auf Vier-Monats-Hoch

          Die Anschläge auf die Raffinerien in Saudi-Arabien haben den Ölpreis in die Höhe getrieben. Nun droht ein zusätzlicher Dämpfer für die Weltwirtschaft.

          Topmeldungen

          Die saudische Ölraffinerie in Abqaiq nach dem Anschlag

          Attacken auf Ölanlagen : Der Krieg, in den Trump nicht ziehen will

          Der amerikanische Präsident bleibt nach den Attacken auf saudische Erdölanlagen zögerlich. Einen Schlag gegen Iran scheut Trump – und überlässt die Entscheidung über das weitere Vorgehen Riad.
          Oftmals dauert die Diagnostik im Krankenhaus im Falle einer Sepsis zu lange – was zum Tod des Patienten führen kann. (Symbolbild)

          Tödliche Infektion : Ein Kampf um jede Stunde

          An einer Sepsis sterben jedes Jahr zehntausende Menschen. Fachleute kritisieren, dass es in Deutschland noch keine nationale Strategie gibt, um mehr Menschen retten zu können.
          Bayern, nicht Boston: Der sogenannte Additive Campus von GE in Lichtenfels.

          Von Deutschland aus : General Electric macht im 3D-Druck Tempo

          Trotz Krise hält der Industriekonzern aus Amerika an der Zukunftstechnologie fest und eröffnet eine neue Fertigung – im bayerischen Lichtenfels. Dabei war die allgemeine Begeisterung schon größer.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.