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F.A.Z. exklusiv : Zwei Milliardäre schmieden einen neuen deutschen Krankenhauskonzern

  • -Aktualisiert am

Die Kräfte werden gebündelt: Vereinbarung eines Joint Ventures und Übernahmeangebot zwischen Kai Hankeln, Geschäftsführer von Asklepios (links), Eugen Münch, Unternehmensgründer von Rhön-Klinikum Bild: obs

Durch die Übernahme der Rhön-Kliniken durch Asklepios bekommt Deutschland eine neue starke Nummer Zwei im Wettbewerb der privaten Klinikketten. Was bedeutet das für die Belegschaft?

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          Deutschland bekommt eine neue starke Nummer Zwei im Wettbewerb der privaten Klinikketten: Hinter dem Marktführer Helios, der zum Dax-Konzern Fresenius gehört, tun sich die beiden Konkurrenten Asklepios und Rhön-Klinikum zusammen, die zuletzt zusammen mehr als drei Millionen Patienten im Jahr versorgt haben. Asklepios-Alleininhaber Bernard große Broermann, 76, einer der ebenso tüchtigen wie unscheinbaren Milliardäre im Land, übernimmt dafür das Lebenswerk des ebenfalls zu beträchtlichem Vermögen gekommenen Pioniers Eugen Münch, 75, der einst die Rhön-Klinikkette aufgebaut und als erster in Deutschland einen Krankenhauskonzern an die Börse gebracht hat.

          Georg Meck
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          „Wir kennen uns seit mehr als 30 Jahren, vertrauen und respektieren uns, deshalb haben wir jetzt nur zwei Monate verhandelt“, sagt Münch nun. „Ich habe lange nach einer Lösung gesucht, wie wir in der privaten Krankenhauslandschaft größere Einheiten schaffen und Marktanteile bündeln können. Gescheitert sind diese Gespräche zuvor immer an der Frage: Wer führt?“ Diese Frage ist mit der vorliegenden Konstruktion entschieden: Bernard große Broermann, 1943 als Bauernbub geboren, wird der mächtigste Privatmann im deutschen Klinikwesen.

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