https://www.faz.net/-gqe-a12fm
Bildbeschreibung einblenden

Kritik von Asklepios-Chef : „Für Corona brauchen wir kein Klinikbett mehr freizuhalten“

Behandlung eines Covid-19-Patienten im April 2020 in der Asklepios Klinik Langen Bild: Frank Röth

Zur Pandemie-Vorsorge bleiben in den Kliniken seit Monaten Tausende Betten leer. Kai Hankeln, der Chef der Krankenhauskette Asklepios, hält das für Irrsinn.

          6 Min.

          Die Kliniken in Deutschland müssen immer noch Intensivbetten freihalten für den Fall, dass es eine Welle schwerer Corona-Fälle gibt, je nach Bundesland bis zu 35 Prozent ihrer Kapazitäten. Ist das nötig?

          Sebastian Balzter
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Nein. Wir brauchen keinen staatlich verordneten Leerstand mehr. Wir sollten so schnell wie möglich zum vollen Regelbetrieb zurückkehren.

          Und wenn dann die Welle kommt?

          Patienten bleiben im Durchschnitt sechs oder sieben Tage im Krankenhaus. Länger brauchen wir nicht, um Kapazitäten frei zu machen, auf den Intensivstationen geht es sogar noch schneller. Es würde also reichen, auf planbare Eingriffe zu verzichten, sobald sich eine Welle von Infektionen tatsächlich abzeichnet.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Neuer Mercedes SL : Renner, Roadster, Rentner

          Mit der achten Generation des SL kehrt Mercedes zum Stoffdach zurück und ersetzt den Doppelnamen Mercedes-Benz durch Mercedes-AMG. Die Tochter in Affalterbach baut auch den Wagen. Ein Plug-in-Hybrid ist in Vorbereitung.
          Machtdemonstration: Ein Konvoi russischer gepanzerter Fahrzeuge fährt auf einer Autobahn auf der Krim. .

          Russischer Aufmarsch : Die Ukraine ist von drei Seiten umstellt

          Westliche Dienste sehen mit Unruhe, wie Moskau immer mehr Truppen an die Grenze zur Ukraine verlegt – auch über Belarus und das Schwarze Meer. Mit ihren Waffen sind die Russen schon jetzt überlegen.