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Forschungsprojekt : Kraftstoff aus Wasser und Luft

Bioliq-Pilotanlage am Karlsruher Institut für Technologie. Bild: KIT

Kraftstoff aus Wasser und Luft soll keine Hexerei sein, sondern in naher Zukunft ein Geschäftsmodell – und das trotz der wachsenden Elektromobilindustrie.

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          Die Idee von synthetischen Kraftstoffen spukt immer wieder durch die Diskussionen über den Klimaschutz. Sie wären für ganz normale Verbrennungsmotoren tauglich – womit auch all die älteren Autos auf den Straßen viel umweltfreundlicher würden. In Baden-Württemberg will man das Thema jetzt schnell vorantreiben. Wissenschaft und Industrie tun sich zur Forschungsoffensive „Re-Fuels“ zusammen, um Potentiale auszuloten und auch eine großtechnische Produktion von synthetischen Kraftstoffen vorzubereiten. Das alles soll innerhalb von nur zwei Jahren klappen. Eine entsprechende Absichtserklärung ist schon unterschrieben.

          Susanne Preuß

          Wirtschaftskorrespondentin in Stuttgart.

          „Wir müssen jetzt die Rennpferde aus dem Stall lassen“, urteilt Uwe Lahl, Amtschef im Verkehrsministerium Baden-Württemberg, und verweist auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über eine beginnende „Heißzeit“. Bisher hätte man vielleicht mit 10 bis 15 Jahren für den Aufbau einer Infrastruktur für Re-Fuels kalkuliert. Aber, so warnt der Chemiker Lahl, der neben seiner politischen Karriere immer wissenschaftlich tätig war, bis zur Habilitation in Umweltwissenschaften: „Wenn wir wirklich so ein großes Problem haben, müssen wir uns kürzere Zeiträume vorstellen können.“

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