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Kosmetikbranche : Übernahmegerüchte um Beiersdorf

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Nivea ist begehrt. Das ist bekannt. Nun soll sich nach einem Zeitungsbericht L'Oreal für den Hersteller Beiersdorf interessieren.

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          Der französische Kosmetikkonzern L'Oreal will einem Zeitungsbericht zufolge seinen deutschen Konkurrenten Beiersdorf für 13 Milliarden Euro übernehmen.

          Der im Haarpflege-Bereich führende französische Konzern sei besonders an den Hautpflege-Produkten wie der Marke Niveau interessiert, heißt es in dem Bericht der britischen Sonntagszeitung „Independent on Sunday“ ohne Nennung von Quellen. Bei einer Übernahme würden beide Unternehmen andere Bereiche wie zum Beispiel medizinische Produkte ausgliedern.

          Das L'Oreal-Angebot entspräche etwa 155 Euro je Beiersdorf-Aktie. Am Montag notierten die Beiersdorf-Aktien im frühen Handel mit etwa neun Prozent im Plus bei 137 Euro.

          In den vergangenen Monaten hatte es mehrfach Spekulationen über eine Veränderung des Aktionärskreises bei Beiersdorf gegeben. Als Interessent für eine Übernahme galt neben L'Oreal auch der US-Konzern Procter & Gamble. Im März hatte die Tchibo-Holding Interesse daran bekundet, ihren Anteils von derzeit knapp über 30 Prozent aufzustocken. Größter Aktionär bei der im MDax notierten Beiersdorf AG ist der Münchener Finanzkonzern Allianz mit einem Anteil von 43,6 Prozent. Mitte April gab es Stimmen, die Allianz verhandele mit mehreren Interessenten über den Verkauf dieses Anteils.

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