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Konzertierte Aktion : 3000 Euro Lohnzuschlag sollen Beschäftigte erfreuen

Yasmin Fahimi (von links nach rechts), Vorsitzende des DGB, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Rainer Dulger, BDA-Präsident Bild: dpa

Betriebe sollen ihren Mitarbeitern Einmalzahlungen von bis zu 3000 Euro steuer- und abgabenfrei überweisen können. Wie und wo sich dieses Angebot der Ampelkoalition auswirkt, wird noch spannend werden.

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          Das neue Entlastungspaket der Ampel war schon fertig, als sich die im Juli einberufene „konzertierte Aktion“ von Regierung und Sozialpartnern am Donnerstag wiedertraf. Ein Vorhaben hat aber direkten Bezug zum tarifpolitischen Alltag von Arbeitgebern und Gewerkschaften – und wird nun allseits als guter Beitrag zur Dämpfung von Inflationsfolgen begrüßt: Betriebe sollen ihren Mitarbeitern neben dem regulären Lohn zusätzliche Einmalbeträge von bis zu 3000 Euro zahlen können, die der Staat dann ausnahmsweise nicht mit Steuern und Sozialabgaben belegt.

          Dietrich Creutzburg
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nannte das Instrument nach dem Treffen mit Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger und DGB-Chefin Yasmin Fahimi ein „Angebot“, das Arbeitgeber annehmen könnten oder nicht. Ebenso stehe es diesen frei, ob sie den Rahmen von 3000 Euro teilweise oder voll ausschöpfen. Er sei sich aber sicher, dass sich ihre Beschäftigten „freuen werden, wenn sie zusätzlich zum vereinbarten Lohn eine steuer- und abgabenfreie Zahlung erhalten“, sagte Scholz.

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