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Konkurrenz zu China : Die neue Seidenstraße des Westens

Chinas Präsident Xi Jinping ist am 14.05.2017 auf einem Fernseher bei seiner Eröffnungsrede zur Gipfelkonferenz zur „Neuen Seidenstraße“ zu sehen. Bild: dpa

Das Weltprojekt Chinas Neue Seidenstraße ist nur eines der Beispiele für den zunehmend chinesisch bestimmten Wirtschaftsraum. Doch auch der Westen hat gute Konzepte in den Schubladen.

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          Manchmal klingen die Namen nach Schreibstube, manchmal schon nach Digital-Start-up: Von den „Leitlinien zum Indo-Pazifik der Bundesregierung“ über die „Asien Konnektivitäts-Strategie“ Brüssels bis zu „B3W“ der Industrieländer haben jene Konzepte Hochkonjunktur, die ein stärkeres Engagement von Amerikanern und Europäern im zunehmend chinesisch bestimmten Wachstumsraum beschreiben. Niemand sagt es gern, schon gar nicht Berlin: Aber im Kern geht es darum, Pekings Einfluss einzudämmen. Das wird nur funktionieren, wenn die Industrieländer eine Antwort auf Chinas Neue Seidenstraße finden.In dem 2013 von Präsident Xi Jinping verkündeten Weltprojekt, der „Belt and Road Initiative (BRI)“, geht es um Aufbau und Vernetzung von Ländern und Kontinenten.

          Der Infrastrukturbedarf der Entwicklungsländer wird auf gut 40 Billionen Dollar geschätzt – in etwa die Wirtschaftsleistung Deutschlands über zehn Jahre. Das Amerika von Präsident Donald Trump konterte Pekings Versprechen mit dem „Blue Dot Network“. Die Industrieländer der G7 versprechen die Vision „Build Back Better World (B3W)“. Die solle Werte getrieben, von hohem Standard und transparent sein. Sie werde BRI „schlagen“.

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