https://www.faz.net/-gqu-78421

Verhandlungen mit der Troika : IWF übernimmt 1 Milliarde an Zyperns Rettungspaket

  • Aktualisiert am

IWF-Chefin Christine Lagarde Bild: AFP

Eine der zehn Milliarden Euro, die Zypern als Kredit zugesagt wurden, gibt der Internationalen Währungsfonds. IWF-Chefin Lagarde hofft, dass die Wirtschaft des Landes so wieder in Schwung kommt.

          1 Min.

          Der Internationale Währungsfonds (IWF) will sich mit einer Milliarde Euro am Rettungspaket für Zypern beteiligen. Der Fonds stelle das Geld über drei Jahre bereit, teilte IWF-Direktorin Christine Lagarde mit. Sie gehe davon aus, dass das IWF-Direktorium die Mittel Anfang Mai freigeben wird.

          „Mitarbeiter des IWF haben sich mit Mitarbeitern der zyprischen Behörden auf Arbeitsebene auf ein Wirtschaftsprogramm geeinigt, das der IWF zusammen mit der Europäischen Union und der Europäischen Zentralbank unterstützen wird“, sagte Lagarde.

          Programm soll Zyperns Wirtschaft in Schwung bringen

          Das Rettungspaket im Volumen von zehn Milliarden Euro sei dafür vorgesehen, den Finanzbedarf des Landes zu decken. Es solle zugleich die nötigen Maßnahmen umsetzen, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen und Zugang zum Kapitalmarkt zu erhalten, sagte sie weiter.

          Zyperns Bankenbranche und das Land insgesamt haben infolge der Finanzkrise Geldprobleme bekommen. Teil dessen, was das Land mit den internationalen Geldgebern vereinbart hat, ist der Hilfskredit. Zypern muss im Gegenzug die beiden großen Problembanken Laiki und Bank of Cyprus abwickeln beziehungsweise umstrukturieren. Außerdem muss das Land seinen Staatshaushalt in Ordnung bringen und dafür unter anderem die Unternehmenssteuern erhöhen.

          Weitere Themen

          Wenn Bruno auf die Couch muss

          Depressive Hunde : Wenn Bruno auf die Couch muss

          Schweißpfoten und eingezogener Schwanz: Auch Hunde haben Ängste. Wird es zu schlimm, können sie zum Psychotherapeuten.

          Topmeldungen

          Markus Söder beim Parteitag der CSU in Nürnberg

          CSU-Chef im Wahlkampf : Markus Söder, der Antibayer

          Ganz Deutschland, so sagen es die Umfragen, hätte lieber Markus Söder als Armin Laschet zum Kanzler. Ganz Deutschland? Nein, die Bayern mögen ihn nicht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.