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Der Grieche Alexis Tsipras (l.) lauscht Zyperns Präsident Nicos Anastasiades.

Schuldenkrise : Was Griechenland von Zypern lernen kann

Die Inselrepublik hat in der Krise Kapitalverkehrskontrollen eingeführt und damit ihre Wirtschaft stabilisiert. Wäre das auch ein Modell für das klamme Athen?
Wie geht es weiter? Zyperns Präsident Nicos Anastasiades (l.) und der griechische Premier Alexis Tsipras Anfang Februar.

Schuldenkrise : Zypern distanziert sich von Griechenland

Während Griechenland mit Brüssel um Finanzhilfen ringt, geht das 2013 vor der Pleite gerettete Zypern demonstrativ auf Distanz: „Es gibt kulturelle Bande, mehr nicht“, sagt der Finanzminister.

Abschlussrechnung : Endlich der Durchbruch?

Die langwierigen Rechtsstreitigkeiten um Entschädigungszahlungen wegen eines schnelleren Atomausstiegs waren zwar unnötig, sind aber nun hoffentlich zu Ende.

Deutsche Corona-Politik : Weltmeister im Rechtfertigen

Immer mehr Menschen beschleicht das Gefühl, dass Deutschland auf all seinen politischen und administrativen Ebenen überfordert ist. Dieser Vertrauensverlust ist ein Posten auf der Rechnung, die am Ende der Corona-Krise stehen wird.

EU-Stabilitätspakt : Fatale Flexibilität

Die Idee des Stabilitätspakts war es, die EU-Staaten bei Haushaltsentscheidungen zu disziplinieren. Dieses Ziel hat er nie erfüllt. Doch seine Kriterien deshalb aufzuweichen, hilft sicher nicht.

Kein Gewinn : Die Botschaft der Bundesbank

Zum ersten Mal, seit es den Euro gibt, macht die Bundesbank keinen Gewinn. Das ist auch ein politisches Signal. Aber nicht an Bundesfinanzminister Olaf Scholz – auch wenn der die gewohnten Milliarden im Haushalt vermissen wird.

Die fünf Wirtschaftsweisen : Der nützliche Rat

Wer den Sachverständigenrat abschaffen oder in ein Gremium amerikanischen Musters verwandeln will, ruiniert unnötig eine Institution. Sie ist nicht perfekt, aber sehr nützlich.

Steuer auf Fleisch und Milch : Tierwohl ohne Soli

Julia Klöckner plant eine Abgabe auf Basis gefühlter Wünsche. Dem liegt ein Denkfehler zugrunde. Anreize für bessere Haltungsbedingungen in der Landwirtschaft könnte man auch ohne neue Steuer setzen – den Mechanismus dafür gibt es schon.

Corona-Krise : Die Rückkehr der Arbeitslosigkeit

Mehr als eine Million Langzeitarbeitslose: Das hat es in Deutschland seit fast fünf Jahren nicht mehr gegeben. Corona hat die mühsam erkämpften Erfolge zunichtegemacht. Jetzt muss gehandelt werden.
Ein Roller-Fahrer verlässt in Nikosia das Gelände der zyprischen Zentralbank.

Chrystalla Giorkatzi : Neue Chefin für Zyperns Notenbank

Einen Tag nach dem Rücktritt des zyprischen Zentralbankchefs steht die Nachfolgerin bereits fest. Die Ökonomin Chrystalla Giorkatzi soll den Posten übernehmen. Sie gilt als entschlossene Korruptionsbekämpferin.
Panicos Demetriades

Rücktritt : Zyperns Notenbankchef nimmt seinen Hut

Seit Monaten berichteten Medien über Konflikte zwischen dem zyprischen Staatspräsidenten und dem Notenbankchef des Landes. Nun hat der Ökonom den Kürzeren gezogen und seinen Rücktritt erklärt.
Nun heißt es an der Börse: Dranbleiben!

Wertpapier-Boom : Bleibt der Aktie treu!

Viele Menschen haben während der Pandemie Aktien gekauft. Das ist eine gute Nachricht – unter einer Bedingung.

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  • EZB-Direktor Jörg Asmussen war zuvor Staatssekretär von Finanzminister Wolfgang Schäuble.

    Schuldenkrise : Euro-Zentralbank dementiert Drohung an Zypern

    Die EZB weist Berichte zurück, nach denen der deutsche Notenbanker Jörg Asmussen Zypern gedroht habe, das Hilfsprogramm abzubrechen. Und der Wirtschaftsweise Peter Bofinger warnt vor einem Schuldenschnitt in Griechenland.
  • Laiki-Filiale in Nikosia

    Laiki-Bank : Kritik an EZB-Notkrediten für Pleitebank auf Zypern

    Die zyprische Laiki-Bank hat bis zu ihrem Zusammenbruch rund 9,2 Milliarden Euro aus Notkrediten der zyprischen Zentralbank erhalten. Jetzt hat Zyperns Notenbank-Gouverneur Dimitriadis eingestanden, das habe „besser informierten Investoren“ ermöglicht, ihr Geld rechtzeitig abzuziehen.
  • Brief : Zypern will mehr Hilfe

    Drei Monate nach dem Hilfspaket für Zypern bittet die Insel wieder um Hilfe. Die größte Bank des Landes sei gefährdet. Doch die Europäer wollen nicht mehr zahlen.
  • Im Mai überwies die Eurogruppe Zypern drei von zehn Milliarden Euro

    Europas Schuldenkrise : Das Phänomen der Geldwäsche in Zypern

    Erst eine Prüfung durch das Privatunternehmen Deloitte hat ergeben, dass es um die Geldwäsche auf Zypern sehr viel schlimmer steht als bisher behauptet. Die tatsächlichen Kunden etwa waren den Banken meist unbekannt.
  • Zyperns Banken waschen weiter

    Geldwäsche-Bekämpfung : Zypern kommt nicht voran

    Das angeschlagene zyprische Bankensystem hat immer von der Geldwäsche profitiert. Das sollte sich ändern. Hat es aber nicht, befindet eine Prüfungskommission.
  • Nicht inmitten der Krise, aber mittelfristig, will Jörg Asmussen die Troika abschaffen.

    Eurokrise : Asmussen möchte Troika mittelfristig abschaffen

    Jörg Asmussen, Mitglied im EZB-Direktorium, möchte, dass die Troika-Missionen aus EU-Kommission, EZB und IWF mittelfristig enden. Dafür solle die Kommission eine noch zentralere Rolle erhalten.
  • Angela Merkel und die Parlamentarier stimmen im  Bundestag über die Finanzhilfe für Zypern ab

    Schuldenkrise : Bundestag stimmt Zypern-Hilfspaket zu

    Der Bundestag hat mit großer Mehrheit den Weg für das Hilfsprogramm für Zypern frei gemacht. „Wenn wir nicht helfen, steht Zypern unausweichlich vor dem Staatsbankrott“, hatte Finanzminister Schäuble zuvor in einer Regierungserklärung gewarnt.
  • Finanzminister Schäuble sieht die Voraussetzungen für Finanzhilfen für Zypern als erfüllt an

    Europas Schuldenkrise : Schäuble sucht Zustimmung für Zypern-Paket

    In dieser Woche will Finanzminister Schäuble die Zustimmung des Bundestages zum Zypern-Rettungspaket einholen. Darüber hinaus soll das Parlament am Donnerstag auch die Verlängerung der Darlehen für Irland und Portugal genehmigen.
  • Zypern: Darf’s ein bisschen mehr sein?

    Schuldenkrise : Zyprischer Bankensektor könnte mehr Geld benötigen

    Die Rettung Zyperns könnte teurer werden als bislang gedacht. Laut einem Bericht von Europäischer Kommission und Europäischer Zentralbank braucht Zypern bis 2016 insgesamt 23 Milliarden Euro. Unterdessen kritisiert der Finanzminister des Landes die Abgabe auf Bankguthaben.
  • Muss das Vertrauen in der Bevölkerung zurückgewinnen: Zyperns Präsident Nikos Anastasiadis

    Zypern-Krise : Vabanque

    Nicht nur die Banken, auch die zyprischen Politiker haben ihr Blatt überreizt. Der Preis ist hoch: An der dauerhaften Teilung der Insel wird sich in naher Zukunft nichts ändern. Eine Analyse.