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Globale Wirtschaft : Weltbank: Industrieländer schütteln Krise ab

  • Aktualisiert am

Geht es nach der Weltbank, brummt die globale Konjunktur 2014 Bild: dapd

Der Konjunkturausblick der Weltbank klingt positiv: Die Schwellenländer bleiben globale Wachstumsmotoren, endlich geben aber auch die Industriestaaten wieder Gas. Sie warnt vor steigenden Zinsen.

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          Die Aussichten für die globale Wirtschaft sind nach Einschätzung der Weltbank so gut wie lange nicht mehr. Während die Schwellen- und Entwicklungsländer weiter stark zulegten, befreiten sich die Industriestaaten endlich aus ihrer jahrelangen Krise, urteilt die internationale Finanzorganisation in ihrem am Mittwoch in Washington veröffentlichten Bericht zur Lage der Weltwirtschaft. Nach einer Zunahme des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 2,4 Prozent 2013 werde es in diesem Jahr insgesamt um 3,2 Prozent steigen. 2015 werde das globale Wachstum 3,4 Prozent betragen und 2016 dann 3,5 Prozent.

          Als Hauptgrund machte die Weltbank die Entwicklung in den Industriestaaten aus, die in den vergangenen Jahren unter den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise litten. Sparprogramme und politische Unsicherheit würden mittlerweile nicht mehr so schwer wiegen. Erstmals seit fünf Jahren lägen Anzeichen dafür vor, dass in den reicheren Ländern eine nachhaltige Erholung begonnen habe. Sie könnten somit nun zum zweiten Wachstumsmotor neben den Schwellenländern werden.

          Auch die Währungsunion erholt sich - endlich

          „Die Leistung in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften nimmt an Kraft zu und das sollte in den kommenden Monaten stärkeres Wachstum in den Entwicklungsländern unterstützen“, sagte Weltbank-Präsident Jim Yong Kim in einer Mitteilung. So steigt das BIP demnach in den reichen Nationen zwischen 2013 und 2016 von 1,3 auf 2,4 Prozent. In den Schwellen- und Entwicklungsländern zieht es der Prognose zufolge von 4,8 auf 5,7 Prozent an.

          Auch für die Eurozone geht es laut der Weltbank aufwärts: In diesem Jahr erreiche sie ein Wachstum von 1,1 Prozent, 2015 sollen es 1,4 Prozent sein und 2016 liege das Plus beim BIP dann bei 1,5 Prozent. Deutlich besser sieht es in den Vereinigten Staaten aus. Für die größte Volkswirtschaft rechnet die Weltbank in diesem Jahr mit 2,8 Prozent, für 2015 mit 2,9 und für 2016 mit 3,0 Prozent.

          Die Organisation warnt aber auch vor globale Risiken. Vor allem die Möglichkeit steigender Zinsen durch eine strengere Geldpolitik der Notenbanken könnte den aufstrebenden Ländern Probleme bereiten.

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