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Ökonomische Folgen : Was Pandemien langfristig anrichten

Ein aktuelles Arbeitspapier beschreibt die makroökonomischen Langfristfolgen historischer Pandemien, wie der sogenannte Spanische Grippe 1918 bis 1920. (Archivbild von 1918 aus Kansas, Amerika) Bild: dpa

Die historische Forschung zeigt die brutalen Folgen von Epidemien, auch auf die Volkswirtschaften. Staatliche Gegenmaßnahmen sind nötig, sie müssen aber richtig dosiert sein.

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          Der Ausbruch der Covid-19-Pandemie in der Welt gleicht einem gewaltigen Meteoriteneinschlag. Die globale Ökonomie stürzt derzeit in die schwerste Rezession seit der Depression der frühen 1930er Jahre. Einerseits sind Millionen Erkrankte und bislang knapp mehr als hunderttausend Gestorbene zu beklagen, andererseits eine bedrohlich schnell steigende Massenarbeitslosigkeit und der Verlust der wirtschaftlichen Existenz von zig Millionen Menschen. In den wenig entwickelten Ländern, vor allem in Afrika, droht ein Großteil der Völker in absolute Armut zurückzufallen.

          Philip Plickert

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

          So groß sind die Verheerungen, dass Ökonomen jetzt wieder weit in die Geschichte zurückblicken, um die Auswirkungen vergleichbarer Epidemien und Katastrophen zu studieren. Die Ergebnisse können instruktiv sein. Zum Teil ist aber auch Vorsicht bei vorschnellen Analogien angebracht.

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