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Rohstoffreserven : Teure Bodenschätze für lange Zeit

Eisenerzmischanlage im Hafen von Dalian in China Bild: Reuters

Die Bodenschatzindustrie erlebt gerade in vielen Teilen der Welt einen großen Anstieg der Nachfrage. Um die Preise zu drücken, hat China bereits eigene Reserven geöffnet. Doch das wird langfristig kaum zum Erfolg führen.

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          Einer der großen Spieler im weltumspannenden Geschäft mit Bodenschätzen hält den Nachfrageboom unter Dampf. Peking werde nicht die Macht haben, die Preise für Erz oder Kohle zu drücken, sagte Ivan Glasenberg. Der Chef und Gründer des Schweizer Rohstoffkonzerns Glencore mag sich zwar, anders als seine Gegenüber in Australien, nicht zu einem neuen „Superzyklus“ für Bodenschätze bekennen. Abebben aber werde die Nachfrage auch auf längere Sicht nicht.

          Christoph Hein
          Wirtschaftskorrespondent für Südasien/Pazifik mit Sitz in Singapur.

          „Ist das ein Superzyklus? Ich weiß nicht, ob Sie es einen Superzyklus nennen wollen, aber die Rohstoffpreise werden noch über eine lange Zeit stark bleiben“, sagte Glasenberg bei einer Konferenz in Qatar voraus. Die Bodenschatzindustrie genießt einen nicht erwarteten Anstieg der Nachfrage in aller Welt. Angesichts des Abklingens von Corona im Westen und am Beginn ihrer Umstellung auf eine klimafreundlichere Wirtschaft verbrauchen die großen Volkswirtschaften deutlich mehr, als die bisherigen Fördermengen decken.

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