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Überraschende Umfrage : Euro-Skepsis in Deutschland sinkt

  • Aktualisiert am

In Deutschland wieder beliebter: Der Euro Bild: dpa

Die Zustimmung der Deutschen zur Gemeinschaftswährung ist wohl merklich gestiegen. Knapp 70 Prozent wollen den Euro behalten, zeigt eine aktuelle Umfrage - letztes Jahr war es nur die Hälfte.

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          Überraschendes Umfrageergebnis: Offenbar steigt in Deutschland die Zustimmung zum Euro. Nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa sind 69 Prozent der Deutschen dafür, den Euro zu behalten, während 27 Prozent die D-Mark zurück wollen. Im vergangenen Jahr 2012 sehnten sich noch wesentlich mehr Deutsche nach Mark - angeblich jeder zweite Deutsche lehnte den Euro ab. „Die für viele nicht durchschaubare Euro-Krise ängstigt die Deutschen zwar. Die Einstellung zum Euro als Währungseinheit wird davon aber heute nicht mehr berührt“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner dem „Handelsblatt“, das die Umfrage in Auftrag gegeben hatte.

          Dabei steigt die Zustimmung zum Euro den Umfrageergebnissen zufolge mit dem persönlichen Wohlstand. Menschen mit Nettoeinkommen von mehr als 3000 Euro befürworten den Euro zu 79 Prozent. Außerdem finden ihn vor allem Wähler von Grünen, der FDP und der CDU gut: Unter Grünen-Anhängern wollen 88 Prozent den Euro behalten, unter Wählern der Liberalen 83 Prozent und unter Wählern der Kanzlerinnen-Partei 75 Prozent.

          Für die Umfrage hatte Forsa am 2. und 3. April 1003 Menschen befragt, die Ergebnisse gelten als repräsentativ. Die genaue Frage lautete „Sollte Deutschland wieder zur D-Mark zurückkehren?“

          Ein Grund für die gewachsene Zustimmung, die freilich bezogen auf die Umfrage zunächst nur eine Momentaufnahme ist, könnte sein, dass Deutschlands Wirtschaft nach wie vor robust dasteht. Vor allem die Beschäftigungssituation ist hierzulande wesentlich besser als im europäischen Ausland.

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