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Steigender Export : Chinas Außenhandel erholt sich

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Im Mai warteten am Hafen von Qingdao schon wieder viele Container darauf, verladen zu werden. In China normalisiert sich der Außenhandel. Bild: dpa

In China hat die Corona-Pandemie zuerst die Wirtschaft lahmgelegt. Das hat auch den Außenhandel beeinträchtigt. Nun hat der Export erstmals seit Beginn der Krise wieder zugelegt. Davon könnten deutsche Unternehmen profitieren.

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          In China ist der Export im Juni überraschend angezogen. Wie am Dienstag vorgelegte Daten der Zollbehörden zeigen, legt die Ausfuhr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,5 Prozent zu. Hintergrund sind die Öffnungen in anderen Volkswirtschaften nach den Beschränkungen der Corona-Krise. Fachleute hatten mit einem Rückgang von 1,5 Prozent gerechnet. Im Mai hatte es noch ein Minus von 3,3 Prozent gegeben.

          Der Import in die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt stiegen das erste Mal in diesem Jahr an. Das Plus betrug 2,7 Prozent. Analysten hatten im Schnitt einen Rückgang von 10 Prozent vorausgesagt, nachdem es im Mai noch ein Minus von 16,7 Prozent war.

          Die deutsche Exportstatistik hatte im Mai ein gemischtes Bild abgegeben. Starke Rückgänge kennzeichneten die Handelsbeziehungen mit den Vereinigten Staaten und Großbritannien. Die Ausfuhr nach China dagegen sank vergleichsweise moderat um 12,3 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Das neuartige Corona-Virus war zuerst in der Volksrepublik festgestellt worden, die Aufhebung der Einschränkungen des öffentlichen Lebens folgten entsprechend früher als in anderen Ländern. China zählt neben den Vereinigten Staaten zu den wichtigsten Einzelmärkten für den deutschen Export.

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