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Europas Schuldenkrise : Spanien will mit Rentenreform 30 Milliarden sparen

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Die Rentenreform ist die nächste Etappe in Spaniens Kampf gegen die Krise Bild: dpa

In Spanien werden die Renten nicht mehr automatisch mit der Inflationsrate steigen. Das soll dem Staat 30 Milliarden Euro Ausgaben ersparen in zehn Jahren.

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          Spanien geht eine wichtige Reform an: Die Renten sollen nicht mehr automatisch mit der Inflationsrate steigen. Damit könnten innerhalb von zehn Jahren rund 33 Milliarden Euro eingespart werden.

          Ein Reformentwurf sieht vor, künftiger Anhebungen an eine komplexe Formel zu koppeln und nicht mehr nur an die Teuerungsrate. Erstmals einfließen sollen beispielsweise die Zahl der Pensionäre und die Finanzlage der Sozialkassen. Für das Jahr 2014 und die Folgejahre ist damit lediglich ein Anstieg der Renten von mindestens 0,25 Prozent garantiert, was klar unter der erwarteten Inflationsrate von ein bis zwei Prozent liegt. Inhaltlich hatte Arbeitsministerin Fatima Banez die Reform bereits vor zwei Wochen skizziert.

          Die Europäische Union fordert von Spanien seit Jahren eine Rentenreform. Bislang hat sich Regierungschef Mariano Rajoy dem aber widersetzt, um die rund neun Millionen Rentner seines Landes nicht zu verärgern.

          Renteneintritt weiter mit 65 Jahren

          Es wird erwartet, dass die Regierung ihre Rentenreform in den kommenden Wochen vorstellt und noch in diesem Jahr verabschiedet. Dadurch sollen bereits im nächsten Jahr die Rentenausgaben um 800 Millionen Euro sinken. Eine zunächst erwogene schnellere Anhebung des Renteneintrittsalters von derzeit 65 auf dann 67 Jahre ließ Rajoy indes fallen.

          Die Rentenreform soll Spanien helfen, sein hohes Haushaltsdefizit einzugrenzen. Die Regierung plant, dass es von 6,5 Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP) in diesem Jahr auf 5,8 Prozent im kommenden Jahr, auf 4,2 Prozent in 2015 sinken und 2016 dann 2,8 Prozent betragen soll.

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