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Schuldenkrise : Spanien gibt Finnland Pfand für Hilfskredite

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In Spaniens Immobilienkrise, die den Staatshaushalt belastet, sind viele Häuser unvollendet geblieben - wie hier in Benalmadena. Bild: REUTERS

Spanien soll Hilfskredite von den anderen europäischen Ländern bekommen - doch Finnland will sich nur daran beteiligen, wenn es Sicherheiten bekommt. Jetzt hat Spanien zugestimmt.

          Eine Hürde für die EU-Bankhilfen an Spanien ist beseitigt. Wie Finnlands Finanzministerium am Dienstag in Helsinki mitteilte, einigten sich beide Regierungen darauf, dass Madrid Kreditgarantien für den finnischen Anteil an den geplanten EU-Hilfen bereitstellt.

          Finnland wollte dem Paket ohne diese Garantien nicht zustimmen. Sie umfassen nach den Angaben aus Helsinki einen Betrag von 770 Millionen Euro - 40 Prozent des von Finnland garantierten Betrags. Das Maximalvolumen der EU-Hilfen beträgt insgesamt 100 Milliarden Euro. Am Donnerstag soll der finnische Reichstag über das Paket abstimmen. Die Zustimmung gilt als sicher. Auch der Bundestag stimmt am Donnerstag ab.

          Die Sicherheiten werden aus dem spanischen Einlagensicherungsfonds bezahlt, denn Klauseln bei den Anleihen haben zur Folge, dass Spanien als Staat nicht direkt Vertragspartei sein kann.

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