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Eurokrise : Spanisches Kriseninstitut Bankia macht wieder Gewinn

  • Aktualisiert am

Bankia-Verwaltungsratschef Jose Ignacio Gorigolzarri wirkt erleichtert vor der Presse. Bild: dpa

Das spanische Bankia gilt als Inbegriff der Finanzkrise des Landes. Viele Rettungs-Milliarden hat der Staat dort hineingesteckt. Nun macht das Geldhaus endlich wieder Gewinn.

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          Das spanische Geldhaus Bankia kommt langsam aus der Krise. Nach einem milliardenschweren Verlust im Jahr 2012 wies die Bank im vergangenen Jahr einen Gewinn von 512 Millionen Euro aus. Da das verstaatlichte Institut zum Ende des zurückliegenden Jahres noch einmal in der Bilanz aufräumte, fiel der Gewinn allerdings schwächer aus als es Analysten zugetraut hatten.

          Im Details gingen die wichtigen Zinseinnahmen zwar im gesamten Jahr 2013 um mehr als ein Fünftel zurück. Zum Jahresende verbesserte sich allerdings die Lage. Im Schlussquartal legten die Zinseinnahmen im Vergleich zum dritten Quartal um sieben Prozent zu.

          Steigt der Staat noch im Frühjahr teilweise aus?

          Bankia wurde zum Inbegriff der spanischen Bankenkrise, in die das Land schlitterte, nachdem der Häusermarkt eingebrochen war. Der spanische Staat steckte viele Milliarden Euro in die marode Bank, die aus einem Verbund angeschlagener Sparkassen hervorging.

          Nun würden sogar erste Schritte besprochen, wie der Staat wieder aus dem Haus aussteigen soll, sagte dessen Verwaltungsratschef Jose Ignacio Goirigolzarri. Einen endgültigen Plan gebe es aber noch nicht, der Verkauf könne schrittweise über die Bühne gehen.

          Möglich ist dabei, dass Spanien noch in diesem Quartal Bankia-Anteile verkauft. Über den spanischen Bankenrettungsfonds hält sie derzeit rund 68 Prozent an dem Institut.

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