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Wirtschaft im Abschwung : Sind die fetten Jahre vorbei?

  • Aktualisiert am

Da ist der Lack noch dran: Mitarbeiter des Autoherstellers Porsche nehmen im Leipziger Werk neue Karossen ab. Bild: dpa

Abschwung, Krisen, Entlassungen – und die Frage, wie die deutsche Wirtschaft getroffen wird. Die Sorge geht um, dass die guten Zeiten nun Geschichte sind.

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          Schwer zu sagen, was mehr auf die Stimmung in der deutschen Wirtschaft drückt: Die wachsende Zahl an Unternehmen, die auf schwierige Zeiten einstimmt, zum Teil schon Entlassungen vornimmt – oder das weite Feld an Krisen, das einfach nicht kleiner werden will. Zwar hält der konjunkturelle Abschwung Unternehmen nicht von Neueinstellungen ab, die Kurzarbeiterquote ist moderat, und der Fachkräftemangel keineswegs verpufft. Und trotzdem fragen sich immer mehr Beobachter und Beteiligte, ob es das war mit den sorglosen Zeiten in Deutschland, in denen Umsätze, Gewinne und Beschäftigung nur eine Richtung kannten: die nach oben.

          Im Maschinenbau heißt es, dass sich die Rahmenbedingungen derzeit „ziemlich stark von denen vor der Finanzkrise unterscheiden“. So jedenfalls Olaf Wortmann, der Konjunkturexperte des Branchenverbandes VDMA. Allein schon eine Einigung im Handelsstreit zwischen Amerika und China oder eine Beilegung des Konflikts zwischen Amerika und der EU könnten dazu führen, „dass sich die Stimmung in der Industrie wieder deutlich aufhellt“. Zuletzt gab es in 7 Prozent der Unternehmen Kurzarbeit, das sei „keine besorgniserregende Größe“.

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