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Weniger ausgeben ist einfacher, als viele denken. Es spart Hunderte Euro und ist gar nicht so schmerzhaft. Hier sind die besten Tipps.
360 Milliarden Euro Schulden in einem Jahr: Finanzminister Lindner, Bundeskanzler Scholz und Wirtschaftsminister Habeck.

Staatsschulden : Können wir uns das alles leisten?

Gegen die Energiekrise, für eine bessere Bundeswehr und mehr Klimaschutz: Deutschland nimmt hunderte Milliarden an neuen Staatsschulden auf. Zeit für einen Kassensturz.

Schatzkanzler unter Feuer : Peinliche Kehrtwende

Die Pläne des britischen Schatzkanzlers Kwarteng zum Spitzensteuersatz waren politisch instinktlos. Auch ökonomisch muss man sie mit einem Fragezeichen versehen.

Meta und Google : Tal der Verhätschelten

Amerikas Tech-Konzerne haben lange keine Kosten gescheut, um ihren Mitarbeitern Annehmlichkeiten zu bieten. Nun schlagen Meta, Google & Co. neue Töne an.

Ausbau der Comdirect : Commerzbank korrigiert

Comdirect hat in der digitalen Welt einen besseren Klang als Commerzbank: Die fast schon aufgegebene Direktbank wird ausgebaut. Andere Fehler bei Stellen- und Filialabbau lassen sich dagegen nicht korrigieren.

Kanzleiumsätze 2021 : Party ohne Ende?

8,3 Milliarden Euro haben die Wirtschaftskanzleien erwirtschaftet. Wie lange kann diese Erfolgsgeschichte weitergehen?

Pfund-Schwäche : Die Tory-Hasardeure

Es ist ein gewaltiges Chaos, das der britische Finanzminister Kwasi Kwarteng in nur einer Woche angerichtet hat. Bleibt er stur, steigt das Risiko eines Crashs in Großbritannien.

Abwehrschirm der Ampel : Lindners Bazooka

Die heute weggedrückten Kosten für den Abwehrschirm der Ampel-Koalition in der Energiekrise werden die Gesellschaft morgen einholen. Die Rechnung wird kommen – nur eben anders.

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  • Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland steigt zum 1. Oktober 2022 auf zwölf Euro.

    Ifo-Umfrage : Erhöhung des Mindestlohns lässt Preise steigen

    Zum Oktober wird der gesetzliche Mindestlohn auf 12 Euro erhöht. Das veranlasst zahlreiche Unternehmen dazu, Preise für Kunden und Verbraucher anzupassen, zeigt eine Umfrage des Münchner Ifo-Instituts.
  • Anlagen für die Speicherung von Gas auf einem VNG-Gelände in Sachsen-Anhalt.

    Zu hohe Kosten : Gasimporteur VNG beantragt Staatshilfe

    Der Gasimporteur VNG muss Staatshilfe beantragen. Grund sind die massiv gestiegenen Einkaufspreise wegen des Ausfalls russischer Lieferungen. Der Aktienkurs des Mutterkonzerns EnBW bricht um mehr als 9 Prozent ein.
  • Unter Druck in der Krise: Robert Habeck

    Rettungsschirm : Habeck setzt die falschen Prioritäten

    Die Ampel kann Unternehmen und Konsumenten die Anpassung an die höheren Kosten nicht ersparen. Sie kann bloß den Anfangsschock ein wenig lindern.
  • In der Nacht vom 31. August auf den 1. September endete eine vorübergehende Senkung der Energiesteuer auf das von der EU vorgegebene Mindestmaß.

    Hohe Energiekosten : Klare Vorbehalte gegen eine Übergewinnsteuer

    Energiekonzerne fahren derzeit ohne eigenes Zutun satte Gewinne ein, weil Russlands Krieg die Energiepreise treibt. Regierungen wollen diese Übergewinne kassieren, um Verbraucher zu entlasten. Aber das klingt einfacher, als es ist.
  • Der Dieselreiniger Adblue spaltet schädliche Stickoxide in Wasserstoff und Stickstoff.

    Hoher Gaspreis : Adblue-Alarm

    Mit einer schrillen Warnung versucht der Verband der Speditionsunternehmer Aufmerksamkeit zu erregen. Auch wenn das übertrieben scheint, zeigt sich einmal mehr: Deutschlands Wirtschaft ist vielfältig vernetzt und auf komplizierte Lieferketten angewiesen. Und wieder geht es auch um Russland.
  • Gegenwind: Habeck gab am Montag den Weiterbetrieb von zwei Atomkraftwerken bekannt.

    Deutsche Versorungssicherheit : Die Atomkraft sollte weiterlaufen

    Habecks falsche politische Entscheidung setzt die deutsche Wirtschaft und die Privathaushalte einem Stresstest aus, den sie nur mit großer Mühe bestehen werden. Wenn überhaupt.
  • Forscher sehen Trendwende : Institut IWH rechnet mit mehr Insolvenzen im Herbst

    Hohe Kosten, fehlendes Material und ausbleibende Kunden: Immer mehr Unternehmen müssen Insolvenz anmelden. Im August lagen die Zahlen 26 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) sprechen von einer Trendwende.
  • Verschiedene Industriezweige verzeichnen wiederholt weniger Aufträge in ihren Büchern, meldet das Statistische Bundesamt.

    Konjunktur : Deutsche Industrie mit sechstem Auftragsminus in Folge

    Die Auftragslage der deutschen Industrie trübt sich weiter ein. Im Juli ging der Auftragseingang im Vergleich zum Vormonat abermals um 1,1 Prozent zurück. Als Gründe werden der Krieg in der Ukraine und die hohen Energiepreise angeführt.