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Rettungsprogramm : Griechenland will angeblich notfalls ohne Hilfe auskommen

  • Aktualisiert am

Gerade läuft das dritte Hilfsprogramm für Griechenland. Bild: dpa

Griechenland wolle auf die nächste Hilfszahlung verzichten, falls die Gläubiger in Sachen Schuldenerleichterung nicht vorankommen, behauptet ein Zeitungsbericht. Dahinter steht ein Streit zwischen Deutschland und dem IWF.

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          Griechenland will angeblich notfalls ohne die nächste Milliarden-Hilfe seiner europäischen Partner auskommen. Die „Bild“-Zeitung berichtete an diesem Dienstag ohne Angaben von Quellen, das Land wolle auf die nächste Auszahlung aus dem laufenden Rettungsprogramm von gut sieben Milliarden Euro im Juli verzichten, falls es nicht auch eine Schuldenerleichterung in Aussicht gestellt bekomme. Die Regierung habe bereits Milliardensummen für einen solchen Fall zurückgelegt, etwa, indem sie seit Monaten Rechnungen von Firmen nicht mehr bezahle.

          Der griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos hatte sich zuletzt allerdings zuversichtlich geäußert, dass es zu einer Einigung über die Freigabe weiterer Hilfen kommt. Mit der Verabschiedung ihres neuen Reformpaketes habe die Regierung ihren Teil an Verpflichtungen erfüllt.

          Tsakalotos hatte aber auch bekräftigt, eine Einigung sei für ihn ohne eine Verständigung auf eine Schuldenstreichung nicht akzeptabel. Die Euro-Finanzminister hatten kürzlich eine Entscheidung zu den beiden Themen vertagt. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und seine Kollegen hatten aber die Hoffnung genährt, dass dies bei der Sitzung der Eurogruppe am 15. Juni gelingen könnte. Schäuble geht es derzeit vor allem darum, dass sich der Internationale Währungsfonds an dem Hilfspaket beteiligt - dieser verlangt aber zumindest, dass detaillierter klar wird, wie Griechenlands Schuldenlast reduziert wird nach Ende des laufenden Programms.

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