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Deutschland : Niedrigste Mai-Arbeitslosenquote seit 24 Jahren

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich weiter robust. Und noch in einem anderen Euroland geht die Zahl der Jobsuchenden merklich zurück.

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          Die gute Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt hat sich im Mai mit dem üblichen Frühjahrs-Aufschwung fortgesetzt. Im vergangenen Monat registrierte die Bundesagentur für Arbeit (BA) 2,762 Millionen Arbeitslose. Das seien 81.000 weniger als im April und 120.000 weniger als vor einem Jahr, teilte die Behörde in Nürnberg mit.

          Die Arbeitslosenquote sank infolgedessen um 0,2 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent. Das ist die geringste Arbeitslosenzahl in einem Mai seit 24 Jahren. BA-Chef Frank-Jürgen Weise sagte, die Aufwärtsbewegung am Arbeitsmarkt habe sich im Mai fortgesetzt. „Obwohl sich das Wirtschaftswachstum zuletzt etwas abgeschwächt hat, entwickelt sich der Arbeitsmarkt weiterhin günstig.“ Bereinigt um jahreszeitliche Einflüsse ging die Arbeitslosenzahl laut BA-Berechnungen um 6000 zurück. Banken-Volkswirte hatten eine Abnahme um 10.000 erwartet.

          Derweil kommt die anziehende Konjunktur in Spanien dort dem Arbeitsmarkt offenbar spürbar zugute. Die Zahl der Arbeitslosen sank im Mai um 2,7 Prozent oder rund 118.000 gegenüber dem Vormonat, teilte das Arbeitsministerium in Madrid mit. Demnach sind in
          dem Euroland noch 4,2 Millionen Menschen auf Jobsuche. Am deutlichsten fiel die Zahl der Arbeitslosen bei den Dienstleistern mit knapp 69.000. Am Bau gab es rund 17.500 Arbeitslose weniger, in der Industrie waren es etwa 12.900 weniger.

          Die spanische Wirtschaft kommt trotz der vergleichsweise noch hohen Arbeitslosigkeit immer besser in Schwung. Anfang des Jahres
          beschleunigte sich das Wirtschaftswachstum auf 0,9 Prozent. So stark hatte das Bruttoinlandsprodukt seit mehr als sieben
          Jahren nicht mehr zugelegt.

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