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Neue IWF-Direktorin : Jetzt werden die Schulden gefährlich

Die Nachfolgerin von Christine Lagarde, Kristalina Georgiewa, hat mit ihrer ersten Rede gleich einen klaren Akzent gesetzt. Bild: dpa

Wenn die Welt in einen Abschwung taumelt, werden viele Kredite nicht zurückgezahlt. Der Internationale Währungsfonds warnt: Das Risiko ist größer als in der Finanzkrise. Er sieht jetzt die Bundesregierung in der Pflicht.

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          Die bedenklich gestiegene Unternehmensverschuldung könnte im Fall eines kräftigen Abschwungs eine schwere Finanzkrise auslösen. Davor hat die neue Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa, in ihrer ersten Rede gewarnt. Demnach seien im Fall eines größeren Abschwungs Unternehmenskredite im Wert von 19 Billionen Dollar gefährdet, was 40 Prozent der Gesamtschulden der acht größten Industrienationen entspreche. Das Schuldenrisiko sei damit höher als während der Finanzkrise von 2008, mahnt Georgiewa.

          Hanno Mußler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Winand von Petersdorff-Campen

          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Manfred Schäfers

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Niklas Záboji

          Redakteur in der Wirtschaft.

          So ein Abschwung ist nicht unrealistisch. Mit Sorge diagnostiziert der IWF eine globale Wachstumsschwäche: Verzeichneten vor zwei Jahren noch 75 Prozent aller Länder ein beschleunigtes Wirtschaftswachstum, müssen sie in diesem Jahr mit schrumpfenden Wachstumsraten kalkulieren. Georgiewa spricht von einem synchronen Abschwung für 90 Prozent aller Länder. Die Weltwirtschaft werde so langsam wachsen wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr. Sowohl für 2019 als auch 2020 kündigte die IWF-Chefin Revisionen der Wachstumsprognosen an.

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