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Konjunktur : Singapur senkt BIP-Ausblick schon wieder

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Leeres Wahrzeichen: Nur wenige Fußgänger sind an der Bucht Marina Bay mit dem Marina Bay Sands Resort im Hintergrund unterwegs. Bild: dpa

Singapur steht vor der tiefsten Rezession seiner 55-jährigen Geschichte: Der Inselstaat hat zum dritten Mal in Folge seine Wirtschaftsprognose herabgestuft.

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          Singapur hat am Dienstag zum dritten Mal in Folge seine Prognose für das Bruttoinlandsprodukt für 2020 herabgestuft. Nach Angaben des Handelsministerium erwartet der Stadtstaat einen Rückgang zwischen -7 bis -4 Prozent von zuvor -1 Prozent bis -4 Prozent. Die Wirtschaftstätigkeit fiel im ersten Quartal um 0,7 Prozent im Jahresvergleich, und um 4,7 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Quartal, wie aus den Daten des Ministeriums hervorging. „Ungeachtet der Herabstufung besteht nach wie vor ein erhebliches Maß an Unsicherheit über die Dauer und schwere des Covid-19-Ausbruchs sowie über den Verlauf der wirtschaftlichen Erholung“, hieß es in einer Erklärung des Handelsministeriums. Singapur steht vor der tiefsten Rezession seiner 55-jährigen Geschichte: Behörden warnten infolge der Krise vor steigender Arbeitslosigkeit und sinkenden Löhnen. Analysten erwarten, dass die handelsabhängige Wirtschaft im zweiten Quartal einen noch größeren Einbruch erfahren könnte, da aufgrund der zweimonatigen Beschränkungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie die meisten Geschäfte geschlossen waren.

          Der Stadtstaat hat eine der höchsten Infektionszahlen in Asien und hat infolgedessen nur eine langsame Lockerung der Beschränkungen ab dem kommenden Monat angekündigt. Die Regierung hatte im Februar erstmals die Möglichkeit einer Rezession angedeutet, als sie ihre BIP-Prognose für 2020 von zuvor 0,5 Prozent auf 2,5 Prozent senkte. Es wird erwartet, dass Singapurs Finanzminister am späten Dienstag ein neues, milliardenschweres Wirtschaftspaket vorlegen wird, um die Belastung von Unternehmen und Haushalten durch die Pandemie abzufedern.

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