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Jeroen Dijsselbloem : Eurogruppen-Chef: Europäer heben nicht viel Geld ab

  • Aktualisiert am

In den Ländern der Eurozone herrscht keine Bankenpanik, sagt der Eurogruppen-Chef: Die Bankkunden lassen ihr Geld auf den Konten.

          In Zypern werden Bankguthaben belastet, um die Verluste der Banken zu tragen - und die Besitzer des Geldes probieren, es von den Konten zu holen. In den anderen Ländern bleibt die Lage nach den Worten von Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem ruhig.

          Nach der Zypern-Rettung gebe es keine Hinweise auf vermehrte Abzüge von Sparguthaben in der Euro-Zone, erklärte Dijsselbloem in einem Schreiben an das niederländische Parlament. Auch gebe es keine Anzeichen für einen Anstieg von Geldtransfers aus den Peripherie-Ländern in Kernländer der Euro-Zone.

          Dijsselbloem ist auch Finanzminister der Niederlande. Nachdem Zypern beschlossen hatte, für die Verluste seiner Banken auch die Bankeinlagen heranzuziehen, war die Angst davor gewachsen, dass auch in anderen Staaten die Guthabenbesitzer ihr Geld abziehen könnten.

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