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Konjunktur in der Euro-Zone : Italiens Industrie schafft stärkstes Wachstum seit Sommer 2011

  • Aktualisiert am

Ein Tourist in Rom. Bild: REUTERS

Erstmals seit August steigert Italiens Industrie die Produktion im Monatsvergleich. Mehr als ein schwacher Hoffnungsschimmer ist das aber nicht: Das Land bleibt in der Rezession stecken.

          Italiens Industrie hat zum Jahresanfang erstmals seit August ihre Produktion erhöht. Das Verarbeitende Gewerbe stellte im Januar überraschend 0,8 Prozent mehr her als im Dezember, wie das nationale Statistikamt Istat mitteilte. Es war sogar das größte Plus zum Vormonat seit Sommer 2011. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten im Mittel einen Rückgang um 0,3 Prozent erwartet. Zuletzt hatten die Betriebe vier Monate in Folge ihre Produktion gedrosselt.

          Italien steckt derzeit in der Rezession und durchlebt die längste konjunkturelle Durststrecke seit den Jahren 1992/93. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone schrumpfte jüngst das sechste Quartal in Folge. Nach dem Wahl-Patt ist die Politik des Landes derzeit blockiert.

          Die Industrie-Daten senden zwar nach langer Zeit wieder ein Hoffnungssignal. Der Blick auf den langfristigen Vergleich zeigt aber, dass sich die Unternehmen mit der Krise immer noch schwer tun. Denn bereinigt um die unterschiedliche Zahl von Arbeitstagen lag die Produktion im Januar um 3,6 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats.

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