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Nach der Wahl : Fitch stuft Italiens Kreditwürdigkeit herab

  • Aktualisiert am

Die Märkte hatten sich nach Italiens Wahl-Chaos eigentlich beruhigt. Doch jetzt stuft die Ratingagentur „Fitch“ die Bonität des Landes noch einmal herab.

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          Nach dem unklaren Wahlausgang in Italien hat die Ratingagentur Fitch die Bonitätsnote von Italien um eine Stufe gesenkt. Die Kreditwürdigkeit werde jetzt nur noch mit „BBB+“ bewertet, teilte Fitch am Freitag in London mit.

          Zuvor war Italien noch mit „A-“ bewertet worden. Das war die erste Abwertung der Bonität des Euro-Krisenlandes seit den Parlamentswahlen, die wegen des Patts für Unsicherheit an den Märkten gesorgt hatten. Die Wahl in Italien hatte keine klare Mehrheit zustande gebracht. Zwar wurde das Mitte-Links-Lager um Pier Luigi Bersani stärkste Kraft im Abgeordnetenhaus, im gleichberechtigten Senat kam aber kein Bündnis auf die nötige Mehrheit. Die Märkte hatten sich inzwischen allerdings beruhigt, die Aktienkurse sind sehr hoch.

          Fitch droht der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone noch eine weitere Herabstufung an. Der Ausblick für das Rating ist „negativ“. Die aktuelle Note liegt nur noch drei Stufen über dem sogenannten „Ramschniveau“.

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