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Italien : Berlusconi strebt ausgeglichen Haushalt für 2013 an

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Silvio Berlusconi will sparen Bild: REUTERS

Der italienische Premierminister Berlusconi hat ein Treffen der G-7-Finanzminister angekündigt. Kanzlerin Merkel hat sich offenbar mit dem französischen Staatspräsidenten Sarkozy verständigt. Auch der amerikanische Präsident informierte sich telefonisch über die Krise in der Euro-Zone.

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          Italien reagiert angesichts der Unruhe an den Börsen mit verstärkten Maßnahmen auf seine Schuldenkrise. Bis 2013 soll ein ausgeglichener Haushalt erreicht sein, ein Jahr früher als bislang geplant, wie Finanzminister Giulio Tremonti am Freitagabend auf einer Pressekonferenz mitteilte. Außerdem werde Rom auf eine Verfassungsänderung hinarbeiten, die einen ausgeglichenen Etat vorschreibe.

          Ministerpräsident Silvio Berlusconi kündigte ein Treffen der G-7-Finanzminister in den kommenden Tagen an. Sein Sprecher erklärte aber, noch stehe eine solche Zusammenkunft nicht fest. Es handle sich dabei „nicht um eine
          bereits getroffene Entscheidung“, erklärte Paolo Bonaiuti am Freitag in Rom, sondern um Überlegungen, die noch nicht abgeschlossen seien.

          Bundeskanzlerin Angela Merkel beriet sich telefonisch mit Sarkozy, Berlusconi und dem britischen Premierminister David Cameron, wie das Bundespresseamt mitteilte. Am Abend führte auch der amerikanische Präsident Obama Telefonate mit Merkel und dem französischen Staatschef über die Krise in der Euro-Zone. Wie das Weiße Haus in Washington mitteilte, begrüßte Obama in den getrennten Telefonaten die „fortgesetzte Führung“ Sarkozys und Merkels bei den „Herausforderungen für Europas Wirtschaft“. Obama habe an die wichtigen Beschlüsse des Brüsseler Krisengipfels vom 21. Juli erinnert und die Bedeutung ihrer Umsetzung unterstrichen. Bei dem Gipfel hatten die Euro-Länder unter anderem ein zweites Rettungspaket für Griechenland beschlossen.

          Der Zinssatz für italienische Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit lag am Freitag erstmals seit Mai 2010 höher als der für entsprechende spanische Papiere. Dies deutet darauf hin, dass Investoren inzwischen über die Verschuldung Italiens - die zweithöchste in der Eurozone - stärker besorgt sind als über jene Spaniens.

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