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Clemens Fuest im Interview : „Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber…“

Ifo-Präsident Clemens Fuest Bild: dpa

Ifo-Präsident Clemens Fuest sieht wegen der Corona-Epidemie eine steigende Gefahr von Insolvenzen und Parallelen zur Weltfinanzkrise. Die beschlossenen Hilfsmaßnahmen der Politik hält er für nicht ausreichend.

          2 Min.

          Herr Fuest, die Börsen reagieren immer panischer auf die Corona-Krise. Spiegelt das die Lage der Unternehmen wider?

          Johannes Pennekamp
          (jpen.), Wirtschaft

          Ein sehr großer Teil der Unternehmen ist bereits betroffen. Nach allem, was wir hören, gibt es kaum ein Unternehmen, das die Corona-Krise nicht schon in irgendeiner Weise spürt. Viele Unternehmen werden deswegen weniger produzieren und weniger ausgeben, das ist jetzt schon klar.

          Geht es da auch schon um die Existenz von Unternehmen?

          Es besteht die Gefahr, dass uns krisenbedingte Insolvenzen bevorstehen. Kritisch wird es vor allem in der Reisebranche, der Gastronomie und dem Messebau. Die Politik kann und sollte aber eingreifen, um eine Insolvenzwelle zu verhindern.

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