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F.A.Z. exklusiv : Handwerk im Höhenflug

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Boom auf dem Bau – wie hier in Berlin Bild: dpa

Es ist das erfolgreichste erste Quartal für das deutsche Handwerk. Viele Betriebe sind langfristig ausgelastet. Eines aber steht einem noch schnelleren Wachstum im Weg.

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          Im Handwerk läuft es so gut wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Das zeigt ein noch unveröffentlichter Konjunkturbericht des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), über den die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Mittwochsausgabe) berichtet. Die ersten drei Monate des laufenden Jahres seien das erfolgreichste erste Quartal seit Beginn der Konjunkturerhebung 1992 gewesen, sagte ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke der F.A.Z. Dementsprechend hebt der ZDH seine Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 3 Prozent an.

          Im Bauhauptgewerbe etwa reichen die aktuellen Aufträge für die nächsten 10,7 Wochen; 92 Prozent der Unternehmen bezeichnen ihre Geschäftslage als gut oder zumindest befriedigend. In den Ausbaugewerken sind 82 Prozent der Betriebskapazitäten ausgelastet. „Vor allem in den Ballungsräumen müssen Bauherren rechtzeitig planen und Aufträge erteilen“, sagte Schwannecke.

          Auch insgesamt, über alle Zweige des Handwerks hinweg, erreicht der Geschäftsklimaindex im ersten Quartal ein neues Allzeithoch. Knapp drei Viertel der Betriebe melden steigende Umsätze, 77 Prozent ausgelastete Kapazitäten. Die Auftragsbestände sind verglichen mit dem Jahresauftakt 2016 noch einmal gestiegen. Ein Problem aber ist der Fachkräftemangel: „Die Fachkräfteengpässe in vielen Branchen verhindern jedoch ein schnelleres Wachstum der Personalbestände und damit letztlich der Umsätze“, warnte Schwannecke.

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