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S&P : Ratingagentur erhöht Ausblick für Griechenland auf „positiv“

  • Aktualisiert am

Die Akropolis in Athen, Griechenland (Archivbild) Bild: obs

Gute Nachrichten für Athen: Es besteht Hoffnung, dass die Bonität des Landes bald heraufgesetzt wird. Das liegt an der politischen Stabilität des Landes.

          Die Ratingagentur S&P hat den Rating-Ausblick für Griechenland auf „positiv“ von „stabil“ erhöht. Damit kann das Euro-Land als nächsten Schritt auf eine Höherstufung hoffen. Die Bewertung der langfristigen Verbindlichkeiten bleibe zunächst bei „B+“, teilten die amerikanischen Bonitätswächter am Freitag mit. Die Anleihen haben damit weiterhin Ramschstatus. Ein besseres Rating geht in der Regel mit niedrigeren Kosten bei der Aufnahme von Schulden einher. Die Agentur begründete den besseren Ausblick mit einer größeren politischen Stabilität und Berechenbarkeit, die Griechenlands Wirtschaft und Banken unterstützen sollten.

          Das Land hängt seit 2010 am Tropf internationaler Geldgeber. Das dritte Hilfspaket im Umfang von bis zu 86 Milliarden Euro läuft im August aus. Mit einer Quote von rund 20 Prozent ist die Arbeitslosigkeit in Griechenland so hoch wie in keinem anderen Euro-Land.

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