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Griechenlands Schuldenkrise : „Rüstungsausgaben sind nicht das Problem“

Ein Polizist beobachtet im März einen griechischen Kampfpanzer „Leopard 2“ bei einer Militärparade in den Straßen von Athen. Bild: Reuters

Athen verfügt über den größten Verteidigungshaushalt der Nato. Der Generalsekretär der Allianz sieht keinen Zusammenhang mit Griechenlands Zahlungsproblemen. Er fordert die Regierung auf, nicht beim Militär zu sparen – trotz des drohenden Staatsbankrotts.

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          Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat sich gegen Einsparungen im griechischen Verteidigungshaushalt ausgesprochen. „Rüstungsausgaben sind nicht die Ursache von Griechenlands Problemen“, sagte Stoltenberg im ZDF. Die Probleme seien komplexer. Stoltenberg erwartet, dass Athen seine Zusagen einhält – und weiterhin zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgibt. „Das ist wichtig für uns alle“, so Stoltenberg.

          Griechenland gibt seit Jahren mehr Geld für die Verteidigung aus als jedes andere Nato-Mitglied. 2014 waren es nach Angaben des International Institute für Strategic Studies (IISS) zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Zudem leistet sich das Land mit seinen rund elf Millionen Einwohnern eine 140.000 Mann starke Armee. Zum Vergleich: Deutschland kommt bei 81 Millionen Einwohnern auf etwa 180.000 Bundeswehr-Soldaten.

          Ähnlich opulent hat sich Griechenland mit einem der wichtigsten Hauptwaffensysteme ausgerüstet. Das Heer verfügt über knapp 1400 Kampfpanzer, darunter auch Hunderte von (Deutschland gelieferte) Leopard-Modelle unterschiedlicher Versionen.

          In der Vergangenheit hatten Politikwissenschaftler davor gewarnt, dass dem Staatsbankrott Griechenlands ein Sicherheitsproblem folgen könnte, sollte die staatliche Ordnung zusammenbrechen.

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