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Euro-Krise : Griechenlands Finanzen besser als gedacht

  • Aktualisiert am

Skigebiet Kalavryta auf der Peleponnes. Bild: Lena Bopp

Griechenlands Haushalt entwickelt sich viel besser als erwartet - sagt die griechische Regierung. Im vergangenen Jahr erzielte der Staat einen bereinigten Überschuss von 1,5 Milliarden Euro.

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          Die Finanzlage in Griechenland hat sich nach Angaben der Regierung in Athen im vergangenen Jahr merklich besser entwickelt als erwartet. Vor Zinsen und Tilgungen erzielte das in einer schweren Finanzkrise steckende südliche Euroland einen Haushaltsüberschuss (Primär-Überschuss) von mehr als 1,5 Milliarden Euro, sagte der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras der Zeitung „To Vima“ laut Vorab-Bericht.

          Die Summe sei rund dreimal so hoch wie ursprünglich gedacht. Damit könne das Land nun wieder seine Sozialausgaben für von den Sparprogrammen der vergangenen Jahre besonders betroffene Bürger anheben.

          Für Griechenland ist der sogenannte Primär-Überschuss eine wichtige Bedingung, um von seinen internationalen Geldgebern weitere Hilfe erhalten zu können. Das Land wird von seinen europäischen Partnerländern, der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem Internationalem Währungsfonds (IWF) mit vielen Milliarden Euro gestützt.

          Vor einiger Zeit bereits hatte Samaras verkündet, sein Land habe 2013 einen Primär-Überschuss von mehr als einer Milliarde Euro erzielt. Das Europäische Statistikamt hatte daraufhin erklärt, es gebe noch keine belastbaren Zahlen zu Defizit und Schuldenstand.

          Die Daten für das vierte Quartal würden erst noch erhoben und das dauere bis Ende März. Bis dahin seien alle Zahlen, die verkündet würden, Spekulation.

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