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Einkaufsmanagerindex : Chinas Wirtschaft zieht an

  • Aktualisiert am

Shopping-Viertel in Peking: Chinas Oberschicht konsumiert wieder. Bild: Reuters

Sowohl die Industrieproduktion als auch Dienstleistungen haben sich in der Volksrepublik positiv entwickelt. Die Aussichten für die chinesische Wirtschaft könnten jedoch vom Handelskonflikt mit den Vereinigten Staaten getrübt werden.

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          Chinas Industrie ist im September durch einen Aufschwung im Exportgeschäft gewachsen. Der offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe (PMI) stieg von 51,0 im August auf 51,5 im September, wie Daten des nationalen Statistikbüros am Mittwoch zeigten. Damit liegt das Barometer über der Marke von 50 Zählern, die monatlich Wachstum von Kontraktion trennt. Analysten hatten erwartet, dass es leicht auf 51,2 steigen würde. Die Daten signalisieren, dass Chinas Industriesektor sich weiter in Richtung des Niveaus vor der Pandemie bewegt, da aufgestaute Nachfrage, stimulierungsbedingte Infrastrukturerweiterungen und überraschend robuste Exporte eine Erholung vorantreiben.

          Der offizielle PMI zeigte auch, dass die Aktivitäten im chinesischen Dienstleistungssektor im September angezogen haben. Grund dafür ist die steigende Nachfrage in der gesamten Wirtschaft. Analysten erwarten allerdings, dass der Weg bis zur vollständigen Erholung holprig wird: Eine wachsende Kluft zwischen China und den Vereinigten Staaten in Handelsfragen, Technologiesicherheit und eine Reihe anderer Themen könnte die Spannungen zwischen den beiden Ländern vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen im November weiter erhöhen. Nach Ansicht einiger chinesischer Beobachter könnte dies die Erholung untergraben.

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