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Teuerung im Euroraum : Drei Prozent Inflation in Spanien

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Gutes Wetter in Barcelona: Gerade findet in der spanischen Großstadt die Mobilfunk-Messe Mobile World Congress statt. Bild: dpa

Die Teuerung in der viertgrößten Volkswirtschaft der Währungsunion steigt. Die Regierung verrät aber, wieso sie sich darüber keine großen Sorgen macht.

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          In Spanien steigen die Verbraucherpreise wegen teurerer Energie so schnell wie seit mehr als vier Jahren nicht mehr. Waren und Dienstleistungen kosteten im Februar 3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistikamt INE an diesem Montag mitteilte.

          Damit liegt die nach einheitlicher europäischer Rechnungsweise ermittelte Teuerungsrate den zweiten Monat in Folge über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB). Sie strebt mittelfristig Werte von knapp unter zwei Prozent an.

          Die Regierung in Madrid sieht den Aufschwung der viertgrößten Volkswirtschaft der Währungsunion durch die höhere Inflation, welche auch die reale Kaufkraft der Verbraucher schmälert, nicht bedroht. „Wir sehen das nicht als Gefahr“, sagte die für Handel zuständige Staatssekretärin Marisa Poncela der Tageszeitung „Expansion“.

          Die nun ermittelte Teuerung sei nicht von Dauer. Sie dürfte schon bald auf Werte von gut einem Prozent fallen, da der Effekt steigender Energiepreise auslaufen werde.

          Die  höhere Teuerung in vielen Euroländern ermöglicht den Währungshütern in der Europäische Zentralbank, perspektivisch die Geldpolitik wieder zu straffen. Im Dezember hatte EZB-Präsident Mario Draghi schon angekündigt, dass die Notenbank ab April ihre monatlichen Anleihekäufe zurückführt von 80 auf 60 Milliarden Euro - was so etwas wie der Beginn des Ausstiegs aus der sehr lockeren Geldpolitik ist. Weitere Schritte noch in diesem Jahr, vor allem auch in Bezug auf die Wortwahl der Notenbanker, gelten als nicht unwahrscheinlich. Je nachdem, wie sich die Teuerungsrate in den kommenden Monaten entwickelt.

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