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Amerikas Wirtschaft : Trump: Mit etwas Hilfe der Notenbank hätten wir 5 Prozent Wachstum

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Donald Trump vor dem Weißen Haus. Bild: AP

Präsident Trump erhöht den Druck auf die Währungshüter. Sie könnten nicht nur für mehr Wirtschaftswachstum sorgen, sondern ihm auch helfen, ein anderes Ziel zu erreichen.

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          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat den Druck auf die Notenbank Federal Reserve erhöht. Mit etwas Hilfe der Währungshüter sei möglich, das Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten auf 5 Prozent zu erhöhen, sagte Trump während eines Auftritts in Louisiana. Er nannte dabei zwei Möglichkeiten, niedrigere Leitzinsen und ein „bisschen quantitative Lockerung“.

          Infolge der Finanzkrise hatte die amerikanische Notenbank mehrere umfangreiche Wertpapierkaufprogramme durchgeführt, diese Maßnahmen mit zunehmender Erholung der amerikanischen Wirtschaft aber zurückgefahren und eingestellt. Die meisten Fachleute halten angesichts der seit Jahren sinkenden Arbeitslosigkeit und robusten Wirtschaftsentwicklung in Amerika neue geldpolitische Hilfsmaßnahmen derzeit für unnötig.

          Trump wiederum setzt die Dollar-Währungshüter um den Notenbankpräsidenten Jerome Powell schon seit Monaten unter Druck. Er kritisierte die vorgenommenen Zinserhöhungen und machte die Federal Reserve für vorübergehende Kursrückgänge an den Aktienmärkten verantwortlich.

          „Game over“ durch Zinssenkung?

          Zugleich hält er die eigentlich unabhängige Institution für eine Waffe im Wirtschaftsstreit mit China. Am Dienstag teilte er über den Kurznachrichtendienst mit, die chinesische Notenbank werde wahrscheinlich die Zinsen senken, um Folgen der Auseinandersetzung abzumildern. Wenn die amerikanische Notenbank dies ebenfalls tun würde, wäre „das Spiel vorbei“ („game over“) und die Vereinigten Staaten würden „gewinnen“.

          Die amerikanische Wirtschaft entwickelte sich in den ersten drei Monaten des Jahres ordentlich, ihre Leistung stieg mit einer annualisierten Rate von 3,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote sank zuletzt ebenfalls weiter. Eine wichtige Unterstützung ist dabei die öffentliche Hand: Bis einschließlich April beträgt das Haushaltsdefizit im laufenden Fiskaljahr 530 Milliarden Dollar, zeigen Zahlen, die das Finanzministerium in Washington gerade veröffentlichte. Das Defizit ist dabei verglichen mit derselben Zeit des vergangenen Jahres noch einmal gewachsen.

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