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Aufschwung in Peking : Chinas Wirtschaft wächst um 10,3 Prozent

  • Aktualisiert am

Bild: F.A.Z.

Chinas Wirtschaft ist offenbar weiter auf dem Höhenflug: Nach offiziellen Angaben des Landes hat sich das Bruttoinlandsprodukt 2010 um 10,3 Prozent erhöht. 2009 betrug der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr noch 9,2 Prozent. Aber auch die Inflation ist gestiegen.

          Trotz der strafferen Geldpolitik in China zum Jahresende 2010 hat sich das Wirtschaftswachstum des Landes beschleunigt. Jedenfalls nach dem, was deren Statistiker offiziell bekanntgeben: Die zweitgrößte Wirtschaftsnation wuchs 2010 insgesamt um 10,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, gleichzeitig stieg aber auch die Inflation. Das teilte das nationale Statistikamt am Donnerstag in Peking mit.

          Zwischen Oktober und Dezember lag das Bruttoinlandsprodukt mit 9,8 Prozent über dem Niveau des dritten Quartals von 9,6 Prozent. Volkswirte hatten etwa mit einer Wachstumsabschwächung auf 9,2 Prozent gerechnet. Ökonomen hatten für das gesamte Jahr nur ein Wachstum von 10,1 Prozent prognostiziert. Trotz Krise war die chinesische Wirtschaft 2009 dank eines Konjunkturprogramms und einer massiven Ausweitung der Kreditvergabe um 9,2 Prozent gewachsen (siehe Chinas Wachstum wirft erste Schatten).

          Einkommen der Stadtbewohner stiegen um 7,8 Prozent

          Im Dezember legten die Verbraucherpreise um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu - nach 5,1 Prozent im November. Für das ganze Jahr wurden 3,3 Prozent Inflation errechnet. Auch die Erzeugerpreise stiegen um 5,5 Prozent. Als Zeichen für den Zuwachs der heimischen Nachfrage legten die Einzelhandelsumsätze um 18,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Die Einkommen der Stadtbewohner sind nach diesen Angaben um 7,8 Prozent gestiegen. Auf dem Land wurde ein Zuwachs von 10,9 Prozent errechnet.

          Im zurückliegenden Jahr hatte die People's Bank of China die Reserveanforderungen an die Geschäftsbanken insgesamt sechs Mal verschärft, was einer Straffung der Geldpolitik gleichkommt. Zudem erhöhte sie zwei Mal die Leitzinsen. Regierung und Notenbank fürchten eine Überhitzung in bestimmten Wirtschaftssektoren, unter anderem im Immobiliensektor. Aus Angst vor Überhitzung und Inflation will die Regierung in diesem Jahr aber die Liquidität verringern.

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