Migration : Bayern schlägt Alarm wegen minderjähriger Flüchtlinge

Die Zahl der Flüchtlinge unter 18, die ohne Eltern nach Deutschland kommen, steigt rasant. Besonders betroffen ist Bayern. Vor allem die spezielle soziale Betreuung lässt die Kosten explodieren.
Wegen des starken Anstiegs der Asylbewerberzahlen kommt auf die Länder und Kommunen eine Kostenwelle zu. Die Ausgaben für die Unterbringung, Verpflegung, Sprachkurse und Betreuung der Asylbewerber werden in diesem Jahr auf mindestens 5 bis 6 Milliarden Euro steigen. Das ergab eine Umfrage der F.A.Z. unter den Fachministerien der Länder. Hinzu kommen noch hohe Aufwendungen der Jugendämter für unbegleitete minderjährige Asylbewerber. Im Vorjahr lag der Gesamtbetrag der Länder für Asylkosten geschätzt bei 2,2 Milliarden Euro. Viele Länder mussten in Nachtragshaushalten die eingeplanten Beträge verdoppeln, einige sogar verdreifachen, weil der Ansturm von Flüchtlingen so groß war.





